Admira mit 4:2 in St. Pölten noch im Rennen

Das Niederösterreich-Derby begann für die Hausherren eigentlich nach Maß, denn schon in der fünften Minute durften die 1.200 Zuschauer das erste Mal jubeln. Wojtanowicz nützte einen Fehler im Mittelfeld der Gäste und schoss in der Folge vom Sechzehner sicher ins lange Eck zur Führung ein. Etwas über zehn Minuten währte die Freude der Hauptstädter, ehe Patrik Jezek nach gefühlvoller Flanke von Friesenbichler sein erstes Saisontor für die Admira erzielte. Die Kühbauer-Elf übernahm nun das Kommando und erhielt noch vor dem Pausenpfiff ihre Belohnung: Nach einem schönen Konter des links durchbrechenden Hanikel flankte dieser zu Friesenbichler, der gekonnt zum Saisontreffer Nummer 11 einnetzte.

Nach Seitenwechsel wogte das Match lange hin und her. In der 71. Minute war es plötzlich wieder völlig offen: Denn Michael Popp verwertete eine schöne Freistoß-Flanke von Lenko per Kopf zum (nicht unverdienten) 2:2-Ausgleich. Es war der erste Saisontreffer des 20-Jährigen.

Die unterhaltsame Partie endete für die Fans der Heimischen aber nicht nach deren Geschmack. Denn Marcus Hanikel stellte nur acht Minuten später wieder die Führung für die Gäste her, im Finish setzte Pusic zum 4:2 noch einen drauf. Wegen übertriebenen Jubelns wurde daraufhin Trainer Kühbauer auf die Tribüne geschickt, was ihn in Anbetracht des Ergebnisses wohl wenig störte.

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