Auf ÖHB-Herren wartet schon die nächste Chance

 

Auf ÖHB-Herren wartet schon die nächste Chance

Szilagyi, der seit zehn Jahren in Deutschland spielt, denkt auch ans Image des Sports in Österreich. "Die Nationalmannschaft könnte dann ein halbes Jahr als WM-Teilnehmer vermarktet werden." Scheitert man hingegen an den "Oranje"-Handballern, könnte der durch den neunten EM-Platz entstandene Aufwärtstrend wieder abflachen. Und dann könnten sich auch einige der Leistungsträger wie Szilagyi oder Patrick Fölser und auch Teamchef Dagur Sigurdsson verabschieden.

"Wenn wir es nicht schaffen, kann es schnell wieder retour gehen. Aber ich bin überzeugt, dass wir uns qualifizieren", so Szilagyi. Dass der Weg des Handballs weg von der Randsportart trotz der EM noch ein steiniger ist, liegt für Szilagyi auf der Hand. "Logisch, dass die Hallen nicht sofort jedes Mal ausverkauft sind. Es wird in der heimischen HLA ein anderer Handball als bei einer EM geboten und die Zuschauer sind ja auch nicht blind."

Immerhin sei aber die Zahl der Neuanmeldungen im Handball-Nachwuchs deutlich gestiegen und damit habe man schon ein großes Ziel erreicht. Für Szilagyi gelte es nun, Strukturen zu schaffen, um den Spielern ein halbwegs professionelles Umfeld bieten zu können.

Sigurdsson will weniger über den möglichen nächsten Schub für den Handball in Österreich sprechen, den Isländer interessiert mehr der aktuelle sportliche Reiz. Sigurdsson glaubt im Quali-Play-off an eine "50:50 Chance, es wird wohl auf die Tagesform ankommen".

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