Austria-Budget 2010/11 soll 15-16 Mio. betragen

Nach der Erteilung der Lizenz geht es vor allem um das Budget und damit auch um die Vertragsverlängerungen so mancher Spieler. "Ohne Europacup-Teilnahme streben wir ein Budget zwischen 15 und 16 Mio. Euro an, wir wollen wieder eine gute Mannschaft auf die Beine stellen", sagte dazu am Dienstag der für wirtschaftliche Belange zuständige AG-Vorstand Markus Kraetschmer. Er und sein "sportlicher" Vorstandskollege Thomas Parits werden dem Gremium, in dem Vereins- und Sponsoren-Vertreter sitzen, ihre Pläne, Vorstellung und Finanzierungskonzepte präsentieren. In der laufenden Saison betrug der Etat rund 17 Millionen.

Der Haushalt sei noch nicht ganz ausfinanziert, es müssten noch zusätzliche Sponsoren gefunden werden, Gespräche würden laufen, teilte Kraetschmer mit. Der Verbund als Hauptsponsor habe bereits grünes Licht für Einzelwerbung eines Spielers erteilt, verriet Parits. Diese ist für Roland Linz gedacht, Austria will die Option auf den Spieler ziehen und verlängern, was aber nur mit einem zusätzlich Finanzier möglich sei.

Im Sommer laufen die Verträge von acht weiteren Spielern (Okotie, Safar, Bak, Hattenberger, E. Sulimani, Madl, Diabang und Topic) aus. Es steht fest, dass die Favoritner mit drei Torhütern in die neue Saison gehen wird, ob dazu auch Safar zählt, ist ebenso offen wie die Zukunft von Rubin Okotie. Angebote liegen auf den Tisch, weitere Verhandlungen mit den Betroffenen bzw. Managern würden geführt. "Alles wird sich in den ersten 14 Tagen im Mai entscheiden", kündigte Parits an.

Die Violetten wollen die beiden Stürmer Linz und Okotie halten. "Wir haben Okotie ein Offert vorgelegt, er hat aber angelehnt und einen Gegenvorschlag für die nächsten Tage angekündigt. Das schauen wir uns einmal an", sagte dazu Parits, der bisher Abwehrmann Georg Margreitter vom LASK als Nachfolger von Bak und den Mittelfeldspieler Patrick Salomon von Austria Lustenau geholt hat.

"Wenn man für die Austria unterschreibt, muss man damit rechnen, nicht immer zu spielen. Eine Rotation gibt es immer", meinte Partis, der weitere Neue ankündigte, aber glaubt, dass nicht so viele Spieler den Kader verlassen werden. Trainer Karl Daxbacher war zumindest vor dem Derby mit seinem vorhandenen Personal nicht so unzufrieden. "Rapid hat mit Hofmann, Boskovic und Jelavic sehr gute Spieler, die die Mannschaft prägen. Wir sind im Schnitt jedoch die bessere Mannschaft."

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