Austria Kärnten nach 0:0 Bundesliga-Absteiger

Die Kärntner Mannschaft machte das, was Trainer Joze Prelogar angesichts der Turbulenzen abseits des Spielfeldes rund um die wirtschaftlich prekäre Lage des Vereins und der Tabellensituation gefordert hatte: Sie spielte die Saison "korrekt zu Ende". Das Klagenfurter Team agierte in Kapfenberg beherzt und stellte die Kapfenberger vor einige Probleme, für den Sieg und einen letzten Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt reichte es jedoch nicht.

Vor allem Stefan Hierländer sorgte für einigen Wirbel in der Abwehr der Gastgeber. In der achten Minute strich ein Volleyschuss des 19-jährigen Offensivspielers über das Tor von Kapfenberg-Goalie Raphael Wolf, in der 40. Minute ging sein Abschluss nach schönem Solo am Eck vorbei. Erst in der 33. Minute hatten die Steirer ihre erste Gelegenheit. Der Kopfball von Boris Hüttenbrenner war aber keine Gefahr, ebenso wie ein Hüttenbrenner-Schuss zwei Minuten später, den Kärntens Schlussmann Andreas Schranz entschärfte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Klagenfurter dran. Einen Schuss von Michael Sollbauer (46.) konnte Wolf nur mit Mühe abwehren. Kapfenberg-Coach Werner Gregoritsch reagierte und brachte mit Deni Alar einen neuen Stürmer. Am Charakter des Spiels änderte sich aber wenig. Ein Kopfball von Kapfenbergs Thomas Schönberger (60.) strich über das Tor, auf der Gegenseite klärte Schönberger einen Freistoß von Matthias Dollinger (79.) auf der Linie. In der hektischen Schlussphase vergab Thomas Hinum den Matchball für die Kärntner. Er überhob Goalie Wolf, Kapfenberg-Verteidiger Milan Fukal kratzte den Ball jedoch von der Linie. Damit war das Schicksal der Austria Kärnten besiegelt.

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