Austria bleibt nach Sieg in Kärnten auf Kurs

 

Austria bleibt nach Sieg in Kärnten auf Kurs

Michael Liendl stellte in der Klagenfurter Hypo Group Arena mit einem direkt verwerteten Freistoß in der 27. Minute die Weichen auf Sieg. Joker Petr Vorisek (93.) gelang Sekunden vor dem Abpfiff die Entscheidung. Die Austria, die in Kärnten im Herbst noch 1:2 unterlegen war, feierte damit den fünften Erfolg in den jüngsten sieben Partien. Kärnten hat bei weiter 15 Punkten Rückstand auf Kapfenberg nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.

In einer über weite Strecken ereignislosen Partie reichte der Austria eine Standardsituation, um die drei Punkte unter Dach und Fach zu bringen. Der für den verletzten Kapitän Acimovic aufgebotene Liendl überraschte Kärntens anstelle des geschonten Schranz aufgebotenen Bundesliga-Debütanten Georg Blatnik mit einem direkt verwerteten Freistoß ins kurze Eck. Als Entschuldigung für den 17-jährigen Torhüter musste allerdings auch die löchrige Mauer der Kärntner angeführt werden.

Die auch ohne den gesperrten Junuzovic angetretene Austria war zwar optisch überlegen, zeigte ansonsten aber wenig nennenswerte Aktionen. Bei einem Handspiel von Kärntens Verteidiger Salvatore im Strafraum (34.) reklamierten die Wiener darüber hinaus vergeblich Elfmeter. Die junge Elf von Joze Prelogar, in der der Ex-Austrianer Blanchard sein Comeback im defensiven Mittelfeld gab, wirkte bemüht, hatte in der Offensive aber kaum etwas zu bieten. Das anstehende Cup-Semifinale gegen Wr. Neustadt am kommenden Dienstag war offensichtlich bereits in den Köpfen der Hausherren.

Mit Pink anstelle von Blanchard setzte der sichtlich unzufriedene Prelogar nach Seitenwechsel auf neuen Schwung im Angriff. Der 19-Jährige setzte sich mit einem Lattenschuss aus 20 Metern (66.) auch einmal in Szene. Kärnten kam besser ins Spiel, war aber zu ineffektiv, um die Torsperre der nun auf das Halten der Null bedachten Violetten zu brechen. Im Finish war die Austria dem zweiten Tor deutlich näher. Nachdem Klein (87., 88./zweimal rettet Blatnik) und der eingewechselte Schumacher (90.) bereits gescheitert waren, besorgte Vorisek nach Vorarbeit von Jun auch die endgültige Entscheidung.

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