Austria holte nur 1:1 in Mattersburg

 

Austria holte nur 1:1 in Mattersburg

Roland Linz und Co. (43 Punkte) überholten bis am Sonntag zumindest den Lokalrivalen Rapid (42), der allerdings am Sonntag im Topspiel der 22. Runde den Tabellenführer und Titelverteidiger Salzburg (45) empfängt.

Milenko Acimovic brachte die favorisierten Favoritner mit einem von Linz herausgeholten Foulelfmeter in Front (8.), den Hausherren gelang aber nach dem Seitenwechsel durch "Joker" Robert Waltner noch der Ausgleich (63.). Der nun schon seit sechs Runden ungeschlagene Tabellenzweite (4/2/0) konnte auch eine numerische Überlegenheit nach der Gelb-Roten Karte für Ilco Naumoski (67./Unsportlichkeit) nicht nutzen.

Die Austria wurde ihrer Favoritenrolle von der ersten Minute an gerecht, hatte die Partie vor der Pause voll im Griff und legte auch einen Traumstart hin. Mattersburg-Goalie Thomas Borenitsch legte den durchbrechenden Linz im Strafraum, und Acimovic verwertete den zu Recht verhängten Elfmeter souverän zur 1:0-Führung (8.). Es war bereits der zehnte Saisontreffer für den slowenischen Mittelfeldspieler.

Die Wiener hätten ihren Vorsprung in der Folge mehrmals vergrößern können, waren allerdings nicht effizient genug. Borenitsch wehrte einen Schumacher-Schuss zur Ecke ab (15.), ein vom Körper von Malic unglücklich abgefälschter Ball landete am Tornetz (18.), ein Standfest-Kopfball nach Acimovic-Idealflanke ging daneben (23.), zudem setzte der aufgerückte Bak einen Kopfball auf die Oberkante der Latte (32.).

Die Burgenländer hatten Glück, nur einen Gegentreffer kassiert zu haben, auf der anderen Seite wurde die eigene Offensive nur selten gefährlich. Austria-Goalie Robert Almer, der zum ersten Mal gegen seinen Ex-Club spielte, war sowohl bei einem Fernschuss von Seidl (27.) als auch im 1:1-Duell mit Spuller (42.) auf dem Posten, zudem ging ein Chrappan-Kopfball knapp am Tor vorbei (43.).

Nach dem Seitenwechsel kam die Truppe von Coach Franz Lederer etwas besser ins Spiel, und aufseiten der Wiener rächten sich die vergebenen Tormöglichkeiten. Nach einer schönen Kombination über Naumoski und Spuller staubte der kurz zuvor eingewechselte Waltner zum 1:1-Endstand ab (63.). In der 67. Minute sah Naumoski einmal mehr die Gelb-Rote Karte, der Mazedonier hatte eine Schwalbe im Strafraum produziert, die erste Gelbe Karte hatte er bereits vor der Pause wegen Kritik nach einem nicht gegebenen Strafstoß kassiert.

Die Wiener waren deshalb dem Siegestreffer näher. Der überragende Borenitsch hielt den Mattersburger Punkt aber mit Paraden bei Schüssen von Klein (72.) und Liendl (91.) fest. Die sechstplatzierten Burgenländer sind damit gegen die Wiener schon elf Partien sieglos (0/6/5).

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