Austria mit 1:0 in Neustadt Rapid auf den Fersen

Zlatko Junuzovic erzielte in der 16. Minute nach schöner Vorarbeit von Milenko Acimovic den Goldtreffer für die nun vier Runden ungeschlagene Austria, die gegen den Aufsteiger bereits in der Vorwoche knapp 1:0 siegreich geblieben war. Die Wiener Neustädter, die im Frühjahr bereits Rapid, Sturm und Salzburg Punkte abgeknöpft hatten, bleiben drei Punkte vor Mattersburg auf dem fünften Rang.

Der Erfolg der Austria war ein hart erarbeiteter. Die Daxbacher-Elf startete zunächst mit viel Elan und kombinierte sich gefällig vor das Tor der Niederösterreicher. Nach idealer Vorlage von Kapitän Acimovic per Ferse erzielte Junuzovic mit einem platzierten Schuss ins lange Eck auch die verdiente Führung. Die Austria ließ danach aber die Zügel schleifen, zog sich weit in die eigene Spielhälfte zurück und überließ dem frisch gebackenen Cup-Halbfinalist das Feld.

Die Mannschaft von Peter Schöttel zeigte spielerisch auch erneut eine starke Vorstellung, allein in der Chancenauswertung ließen die Neustädter Schwächen erkennen. Nach einem schweren Patzer von Dragovic rettete dessen Nebenmann Ortlechner in letzter Sekunde gegen Viana (24.), bei einem Kopfball des Brasilianers war Lindner auf dem Posten (32.). Als Austrias Jungtorhüter einmal geschlagen war, stand Standfest bei einem Wolf-Schuss (35.) auf der Linie goldrichtig.

Die auf Konter setzende Austria hatte aus einer Standardsituation in einer kuriosen Aktion in der 27. Minute hingegen doppelt Pech. Linz scheiterte nach einem Eckball zweimal an Fornezzi und traf per Fallrückzieher nur die Latte, ehe Sturmpartner Schumacher den Ball an die Stange setzte.

Nach Seitenwechsel änderte sich nur wenig am Bild. Die Wiener standen nun aber sicherer in der Defensive und wirkten bei den wenigen Gegenstößen auch gefährlicher als die zunehmend verzweifelnd anlaufenden Hausherren. Mit der Einwechslung von Vorisek anstelle des glücklosen Linz (68.) rührte Austria-Coach Karl Daxbacher den violetten Beton weiter an. Der an der Nase verletzte Tscheche musste aber nur kurze Zeit später wieder vom Feld.

Bei Wiener Neustadt gab Kolousek nach mehrmonatiger Verletzungspause ein Comeback, auch der Routinier konnte aber nicht die entscheidenden Ideen liefern. Kostal (87.) vergab per Kopf die letze Möglichkeit auf den Ausgleich. Am Ende durfte die Austria über einen hart erkämpften Arbeitssieg jubeln.

(Forts.) tos/mgä

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