Austria will gegen LASK Selbstvertrauen tanken

Austria will gegen LASK Selbstvertrauen tanken

Mit einem Sieg auf der Gugl würde die Austria ihr Selbstvertrauen vor dem großen Wiener Derby am kommenden Mittwoch weiter stärken. "Wir sollten nicht lange überlegen. Um an Rapid dran zu blieben, müssen wir versuchen, auch das Spiel in Linz zu gewinnen", gab Trainer Karl Daxbacher die Marschroute vor. Für beide Teams könnte die Partie der 33. Runde das Ende ihrer Serien bedeuten. Die Austria ist seit acht Partien ungeschlagen und holte dabei 20 von 24 Zählern, der LASK seit sieben Runden ohne Niederlage. Der "Unentschieden-Spezialist" verbuchte dabei aber auch fünf Remis.

Die Athletiker erwiesen sich im Jahr 2010 bereits als Sargnagel für gleich zwei violette Erfolgsgeschichten. Im Wiener Horr-Stadion ging mit einem 0:1 gegen den LASK die 21 Spiele andauernde Austria-Heimserie zu Ende, in Linz kassierten die Favoritner im Cup (0:1 im Achtelfinale) erstmals seit fast acht Jahren wieder eine Niederlage. Beide Male erzielte Rene Aufhauser den entscheidenden Treffer. Für die Partie am Sonntag fällt der Routinier aufgrund einer Muskelblessur im Oberschenkel aber aus.

Mit Lukas Kragl kehrt bei den Linzern aber ein zuletzt in die Schlagzeilen gerutschtes Talent in die Start-Elf zurück. Der Stürmer war nach seinem folgenschweren Foul an Eddie Gustafsson von Trainer Helmut Kraft beim 1:0 in Graz aus der Schusslinie genommen worden. "Ich glaube, dass er es verarbeitet hat. Gustafsson hat ihn ja selbst aus dem Visier genommen, das hat Lukas am meisten geholfen", berichtete Kraft. Salzburgs Goalie hatte zuletzt erklärt, gegen Kragl keinen Groll zu hegen.

Im Frühjahr präsentierten sich die Linzer anders, als der siebente Tabellenrang vermuten lässt. Neben der Austria ließen auch Spitzenreiter Salzburg, Rapid und Sturm Graz gegen die Oberösterreicher Federn. "Wir haben eine tolle Bilanz gegen Top-Mannschaften. Es liegt uns, aus einer gut organisierten Defensive zu spielen. Da beißen sich alle die Zähne aus", meinte Coach Kraft. Auch sein Gegenüber Daxbacher, der womöglich auf die erkrankten Emin Sulimani und Matthias Hattenberger verzichten muss, zollte seinem Ex-Team Respekt: "Wir wissen, dass sie auf einmal wenig Tore kriegen und sich wirklich konsolidiert haben."

Für Rätselraten sorgte im violetten Lager zuletzt die ungeklärte Zukunft von Teamspieler Rubin Okotie. Der Vertrag des seit vergangenen September verletzten Angreifers läuft im Sommer aus, bis 7. Mai soll nun eine Entscheidung über seine Zukunft fallen. Inwiefern Okotie in dieser Saison noch zum Einsatz kommt, ist weiter offen. Der Spieler selbst fühlt sich seiner Meinung nach einsatzfähig, sein Trainer stieg aber auf die Bremse. "Er ist auf keine Fall so fit, dass er uns entscheidend weiterhelfen kann. Ein Einsatz wäre lediglich eine Geste an ihn", meinte Daxbacher.

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