Basketball-Herren starten ins Play-off

Brisanz verspricht das Derby zwischen der "Nummer eins", den Fürstenfeld Panthers, und den Oberwart Gunners, die als achtplatziertes Team ins Play-off eingezogen sind. Die Favoritenrolle liegt ganz klar bei den Oststeirern, womit die Truppe des seit Anfang Februar amtierenden Coaches Neno Asceric rein gar nichts zu verlieren hat. Während die Panthers in der Meisterschaft in beiden Saisonduellen die Oberhand behielten, wurden sie im Cup-Achtelfinale von den Gunners "erlegt".

Eine klare Rollenverteilung sieht auch das Aufeinandertreffen der Swans Gmunden mit St. Pölten. Die Niederösterreicher wollen zumindest erstmals seit ihrer Neugründung als UBC ein Play-off-Spiel gewinnen. Damit würde die reine Österreicher-Truppe den regierenden Cupsieger jedenfalls in ein viertes Spiel zwingen. Im "Head-to-Head" der laufenden Saison steht es 1:1. Alles andere als ein Aufstieg der Swans, die als erster Fürstenfeld-Herausforderer gelten, wäre freilich eine Sensation.

Nach der schwärzesten Serie der Vereinsgeschichte mit zuletzt zwölf Niederlagen in Serie bekommen es die Kapfenberg Bulls (6.) mit den drittplatzierten Dukes Klosterneuburg zu tun. Und die Niederösterreicher sind 2009/10 bisher alles andere als ein "Lieblingsgegner" gewesen, haben sie doch alle vier Saisonduelle für sich entschieden. Schlechter stehen die Bulls nur gegen Gmunden (0:5 inklusive Cupfinale) da. Abschreiben sollte man die Obersteirer um Trainerfuchs Michael Schrittwieser freilich nie - wohl auch dann noch nicht, wenn es für sie am Donnerstag im Falle einer weiteren Niederlage "13 schlagen" sollte.

Die - zumindest von der Tabellensituation nach der Hauptrunde - spannendste Serie verspricht jene zwischen dem regierenden Meister WBC Wels (4.) und den Traiskirchen Lions (5.) zu werden. Die beiden Teams sind zuletzt am vergangenen Sonntag in einem für die Positionen bedeutungslosen Spiel aufeinandergetroffen, die Niederösterreicher als Sieger vom Parkett gegangen. Beim Wiedersehen am Donnerstag wird es sicher mit anderer Intensität von beiden Seiten zur Sache gehen.

Auch die Teams selbst werden ein anderes Aussehen haben: Die Lions hatten zuletzt bewusst auf drei Leistungsträger (Benedikt Danek, Vilmantas Dilys, Kevin Houston) verzichtet, die Welser auf einen (Ricky Moore, MVP der Finalserie 2009). Inklusive Cup hat es bisher fünf Saisonduelle gegeben, drei davon haben die Niederösterreicher gewonnen. Fünf weitere Aufeinandertreffen sind nun im Viertelfinale möglich.

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