Bayern besiegten Fiorentina dank Abseits-Tor 2:1

Die Bayern, die zuletzt zwölf Pflichtspielsiege in Folge gefeiert hatten und ohne ÖFB-Talent David Alaba antraten, taten sich gegen die sehr defensive Fiorentina meist äußerst schwer. Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte traf Mario Gomez nach Chaos im Strafraum zur vermeintlichen Führung für die Gastgeber. Övrebö entschied allerdings darauf, dass Bayern-Regisseur Franck Ribery zuvor im Strafraum gefoult worden war und zeigte auf den Elfmeterpunkt, anstatt den Vorteil gelten zu lassen. Arjen Robben (45.+3) behielt die Nerven und sorgte vom Elfmeterpunkt souverän für die Halbzeitführung.

Allerdings waren die Früchte der Arbeit wenige Minuten nach dem Seitenwechsel wieder dahin. Per Kröldrup (50.) glückte das Auswärtstor, das die Italiener unbedingt erzielen wollten. Danach wirkten die Bayern etwas verunsichert und gehemmt. Eine Rote Karte gegen Fiorentina-Verteidiger Massimo Gobbi (73.) eine gute Viertelstunde vor Schluss hauchte den Gastgebern wieder etwas Leben ein. Gobbi hatte Robben an der Outlinie mit heimtückisch ausgefahrenem Ellbogen gefoult. Gegen die massive Fiorentina-Abwehr fanden die Münchner allerdings kein Mittel, ehe Klose (89.) nach Zuspiel von Ivica Olic per Kopf zur Stelle war und den 2:1-Sieg fixierte.

Arsenal musste beim FC Porto stark ersatzgeschwächt antreten. Neben den beiden Stürmern Andrej Arschawin und Robin van Persie fehlten auch Tormann Manuel Almunia und Verteidiger William Gallas. Ersatzgoalie Lukasz Fabianski leistete sich gleich zu Beginn einen schweren Patzer, als er eine harmlose Hereingabe von Silvestre Vela (11.) zur Führung für die Portugiesen passieren ließ.

Diese hielt allerdings zunächst nur sieben Minuten. Nach einem Corner stand Sol Campbell (18.) vor dem Tor frei und köpfelte den Ball zum Ausgleich ins Netz. Somit traf der 35-jährige Arsenal-Veteran, der im Winter zum Verein zurückgekehrt und wegen der zahlreichen Verletzungen in die Startaufstellung gerutscht war, in zwei Champions-League-Spielen hintereinander. Allerdings war der bisher letzte Einsatz Campbells in der Königsklasse das Finale 2006 gegen den FC Barcelona gewesen, in dem er das Ehrentor bei der 1:2-Niederlage der "Gunners" erzielt hatte.

Ein zweites Blackout in der Arsenal-Abwehr bescherte den Portugiesen die erneute Führung. Fabianski nahm einen Campbell-Rückpass mit der Hand auf und ließ ihn nach dem Pfiff des Schiedsrichters unaufmerksam zu Boden fallen. Porto nutzte die Konzentrationsschwäche, Falcao (51.) verwertete den indirekten Freistoß. Beide Teams hatten in dem durchwegs hochklassigen Match noch einige Chancen, Tore fielen aber nicht mehr.

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