Bullen verkürzen gegen Linz im EBEL-Finale auf 1:2

 

Bullen verkürzen gegen Linz im EBEL-Finale auf 1:2

Nach dem sechsten Play-off-Sieg in Serie waren die Linzer zwar selbstbewusst, aber doch mit Respekt in die dritte Finalbegegnung mit Salzburg gegangen. Nach nur 1:53 Minuten musste Linz-Goalie Westlund - Most Valuable Player (MVP) der Saison 2009/10 in der Eishockey Liga - das erste Mal hinter sich greifen, Aubin kam nach Lakos-Zuspiel unbehindert zu Schuss. Heinrich erhöhte auf 2:0 (6.). Die Vorentscheidung im Eröffnungsdrittel fiel in der 15. Minute, als Welser im Powerplay und Koch innerhalb von 44 Sekunden einnetzten.

Das Match schien sich zu einer klaren Angelegenheit zu entwickeln, mit 14:8-Torschüsse hatten die Hausherren den ersten Abschnitt beherrscht, anders als in den vorhergegangenen zwei Finalpartien ihre Chancen verwertet und den Gegner regelrecht vorgeführt. Im zweiten übernahmen allerdings dann wieder die Linzer das Toreschießen. Erstmals jubeln durften die 500 Gäste-Fans in der 24. Minute, als Bronilla im Überzahlspiel auf 1:4 stellte.

Die Salzburger ließen ihrerseits die Möglichkeit ungenützt, im Powerplay den Vier-Tore-Vorsprung wiederherzustellen - im Gegenteil. Leahy gelang im Unterzahlspiel der Treffer zum 2:4 (28.). In der 31. Minute legte sich Grabherr Meier auf einen zum Gehäuse rutschenden Puck, Salzburg-Kapitän Thomas Koch vergab den regelkonform verhängten und schwach geschossenen Penalty, der überragende Tormann Westlund hatte keine Probleme.

Im Mitteldrittel hatte sich bei den Salzburgern eine unerklärliche Nervösität eingeschlichen, damit hatten sie ein anfangs klar dominiertes Match wieder spannend gemacht. Von der an den Tag gelegten Souveränität der ersten zwanzig Minuten war im letzten Abschnitt nichts mehr zu merken. Die Salzburger spielten auf Resultat-Halten und kassierten in der 54. Minute die Strafe dafür, als MacDonald den Anschlusstreffer zum 3:4 erzielte. Ein Weckruf, der keine Minute zu früh kam. In der 56. stellte Duncan auf 5:3, in der 58. fixierte Rebek mit einem Empty-Net-Treffer den 6:3-Endstand.

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