Capitals und Salzburg wollen finalisieren

 

Capitals und Salzburg wollen finalisieren

Den ersten "Matchpuck" haben die Linzer am Dienstag mit einem 2:1-Overtime-Heimerfolg abgewehrt und wollen nun nachlegen. "Jetzt haben wir ein Spiel gewonnen, warum sollen wir nicht auch noch die anderen drei gewinnen", meinte Black-Wings-Verteidiger Gerd Gruber kämpferisch. Coach Kim Collins kritisierte nach dem Erfolg aber erneut die Offensivleistung seines Teams. "Die Offensivabteilung bringt nicht das, was wir uns erwarten, und daher ist es umso wichtiger, dass andere für unsere Leistungsträger in die Bresche springen. Aber die Schlüsselspieler müssen mehr zeigen, wenn wir uns noch eine Chance in dieser Serie erkämpfen wollen", betonte Collins.

Die Wiener hakten die unglückliche Niederlage bereits auf der Heimfahrt von Linz ab. "Nach sieben Siegen in Folge ist eine Niederlage nichts Tragisches. Zumal wir immer noch 3:1 in der Serie führen. Keiner hat vor dem Semifinale ernsthaft gedacht, dass wir Linz 4:0 wegputzen", erklärte Caps-Routinier Pat Lebeau, der am Mittwoch seinen 40. Geburtstag feierte.

Als mehrfacher Champion in der Schweiz und in Deutschland weiß der Kanadier, worauf es nun ankommt. "Wir haben Linz jetzt vier Spiele dominiert, eines davon haben wir etwas unglücklich verloren. Das ist kein Beinbruch. Wenn weiterhin alle ihren Job machen, können wir die Serie am Donnerstag beenden. Mit unserem fantastischen Publikum im Rücken werden wir Linz von Beginn an unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen", lautete die zuversichtliche Prognose von Lebeau. Und Headcoach Kevin Gaudet war ebenfalls optimistisch. "Hinten kompromisslos, vorne einfacher und direkter spielen", glaubt Gaudet das Erfolgsrezept gegen die Linzer gefunden zu haben, um den ersten Finaleinzug der "Caps" seit dem Meistertitel 2005 zu schaffen.

Vizemeister Salzburg will nach dem 5:1-Auswärtstriumph in Kroatien gleich seine erste Chance auf das Endspiel wahrnehmen. "Jetzt haben wir es in der Hand, die Halbfinalserie für uns zu entscheiden. Wir haben nach dem letzten schlechten Heimspiel gegen Zagreb die richtige Antwort gegeben", zog Stürmer Manuel Latusa ein zufriedenes Resümee und hoffte, dass schon am Donnerstag vor eigenem Publikum der Sack zugemacht werde.

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