Constantini hinterfragt Deutsche Bundesliga

 

Constantini hinterfragt Deutsche Bundesliga

"Vor dem Litauen-Match (Anm.: 10. Oktober 2009/2:1 für Österreich) war Ivanschitz dann das bestimmende Thema: was er gesagt hat, was ich gesagt hab. In der Phase war er bei Mainz wirklich gut. Nur muss sich die deutsche Bundesliga auch hinterfragen: Da kommt ein Österreicher, der fast keine Vorbereitung mitgemacht hat, ein Jahr vorher nicht viel gespielt hat und nach zehn Runden Bester der Scorerliste ist", sagte Constantini.

Diese Aussagen wurden in Deutschland bereits registriert. So war auf der Homepage der "Bild"-Zeitung unter dem Titel "Ösi-Trainer lästert über die Bundesliga" als Reaktion zu lesen. "In Mainz lachen sie über den Dösi-Trainer nur noch. 05-Manager Heidel: 'Heißt das nun, dass Red Bull Salzburg bei uns mit 15 Punkten Vorsprung Tabellenführer wäre?' Trainer Tuchel schmunzelnd: 'Ich find's lustig. Ein Österreicher sagt, ,da kommt ein Österreicher'... Was soll ich von der Abfälligkeit halten?'" Ivanschitz selbst wollte sich zu diesem Thema nicht äußern.

Im "Sportmagazin"-Interview äußerte sich Constantini aber nicht nur über Ivanschitz, sondern auch über György Garics. "Garics hat ein Problem: Er weiß alles - mehr als jeder Trainer. Würde er sein Wissen auf den Fußball umlegen, wäre er noch bei Napoli, glaube ich."

Constantini gibt den Kader für das Testspiel am 3. März im Wiener Happel-Stadion gegen Dänemark am kommenden Mittwoch bekannt. Ob Ivanschitz und Garics dabei sein werden, ließ der Teamchef offen. In diesem Zusammenhang berichtete die "Allgemeine Zeitung Mainz" von einer "vorläufigen Nominierung" Ivanschitz', die bei Mainz 05 eingetroffen sei. Laut Clubmanager Christian Heidel wurde Ivanschitz auch für die vergangenen ÖFB-Länderspiele "vorläufig nominiert", letztlich aber nicht einberufen.

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