Dänemark mit erfolgreicherer Nationalteam-Historie

Das 5,5-Millionen-Einwohner-Land brachte es bereits auf sieben EM-Starts, herausragend war dabei neben dem Triumph von 1992 auch der dritte Platz acht Jahre davor. In Südafrika absolvieren die Skandinavier ihre vierte WM-Teilnahme, bisher schauten zwei Achtelfinali (1986, 2002) und ein Viertelfinale (1998) heraus. Außerdem gab es 1995 den Confederations-Cup-Titel und insgesamt vier olympische Medaillen (Silber 1908, 1912, 1960, Bronze 1948) zu feiern.

Als stärkste dänische Mannschaft der Geschichte gilt jene Truppe von Mitte der 1980er-Jahre, in der Stars wie Michael Laudrup oder Preben Elkjär-Larsen mit spektakulärem Offensiv-Fußball für Furore sorgten. Abwehrchef war damals der nunmehrige Teamchef Morten Olsen, der es in 102 Länderspielen auf vier Treffer brachte. Seine aktive Karriere, in der er mit Anderlecht 1983 den UEFA-Cup gewann, beendete der Betreuer 1989 erst als 40-Jähriger beim 1. FC Köln.

Nach Trainerstationen bei Bröndby, Köln und Ajax Amsterdam stieg Olsen 2000 zum Teamchef der dänischen Auswahl auf, die er zur WM 2002 und zur EM 2004 führte. Das Ticket für die Endrunde in Südafrika sicherte sich "Danish Dynamite" dank des ersten Platzes in einer Gruppe mit Gegnern wie Portugal, Schweden oder Ungarn. Leistungsträger in der abgelaufenen Qualifikation waren neben dem derzeit verletzten Christian Poulsen (Juventus) unter anderem Nicklas Bendtner (Arsenal), Dennis Rommedahl (Ajax) oder Daniel Agger (Liverpool).

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