FC Bayern trotz Niederlage im Hoch

 

FC Bayern trotz Niederlage im Hoch

"Das Viertelfinale war unser Mindestziel. Das haben wir geschafft, aber wir sind noch nicht fertig. Wir haben noch einiges vor, ohne jetzt große Sprüche rauszuhauen", sagte Kapitän Van Bommel. Für schwache Nerven war die Partie im Stadio Artemio Franchi nicht, denn bei den Zwischenständen von 0:2 und 1:3 waren die Münchner nah am vorzeitigen K.o. Nun hoffen die Bayern, bei denen David Alaba sein gelungenes Champions-League-Debüt gab, auf Losglück.

Wer am 19. März im Topf für das Viertelfinale ist, steht noch nicht fest. "Barcelona, Chelsea, Real sind bessere Mannschaften, da müssen auch wir besser spielen", meinte Torschütze Robben schon ein wenig vorausblickend. Verteidiger Philipp Lahm wollte hingegen "den Topfavoriten Barcelona oder Chelsea noch aus dem Weg gehen" und auch der im ersten Viertelfinal-Hinspiel gesperrte Bastian Schweinsteiger meinte: "Vielleicht kriegen wir noch nicht ganz so einen großen Brocken."

Fiorentina schrieb das Aus dem entscheidenden Abseitstor von Miroslav Klose zum 2:1 im Hinspiel zu. "Ich bin verbittert. Am Ende sind wir wegen dieses Treffers ausgeschieden", erklärte der nach dürftigen Ergebnissen in der Serie A angezählte Trainer Cesare Prandelli, der auch Unterstützung von seinem Gegenüber Louis van Gaal erhielt. "Ich kann verstehen, dass es für Fiorentina hart ist. Dieses Tor war entscheidend." Die glücklosen Italiener durften die "Königsklasse" bei sechs Siegen in acht Spielen dennoch mit erhobenem Haupt verlassen.

Weitaus souveräner als die Bayern absolvierte Arsenal den Einzug ins Viertelfinale. Der 5:0-Erfolg gegen den FC Porto wurde dabei der Abend des Nicklas Bendtner. Der Däne, im technisch starken Ensemble der "Gunners" ob seiner Schlaksigkeit oft dem Spott selbst der eigenen Fans ausgesetzt, markierte gegen die Portugiesen gleich drei Tore (10., 25., 91./Elfmeter). Noch beim 3:1 gegen Burnley in der Premier League am Wochenende hatte Bendtner die Arsenal-Anhänger mit zahlreichen vergebenen Chancen zur Verzweiflung gebracht.

"Das zeigt wieder einmal, wie schnell sich im Fußball alles ändert", meinte sein Coach Arsene Wenger, der noch einmal die Relevanz des 22-Jährigen hervorstrich. "Er hat die körperliche Präsenz, die wir brauchen. Er hilft uns, weil wir ein sehr kleines Team sind." Mit dem Kantersieg in London schaffte Arsenal auch ohne den verletzten Kapitän Cesc Fabregas erstmals seit neun erfolglosen Duellen nach einer Niederlage im Hinspiel noch die Wende. Wenger dazu: "Das zeigt, dass Statistiken nichts bedeuten, wenn man eine gute Mannschaft auf dem Feld hat."

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