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Fußball: Juventus will Titel 2006 zurück

Dieser war dem Renommierclub wegen seiner Verwicklung in den Manipulationsskandal im Jahr 2006 aberkannt und dem Rivalen Inter Mailand zugesprochen worden. "Sport basiert auf Loyalität und auf Gleichberechtigung, das allen Mannschaften garantiert werden muss", hieß es im Juve-Schreiben.

Seit jeher behauptet Juventus, strenger als andere Clubs bestraft worden zu sein, die ebenfalls in den Sumpf des Skandals geraten waren. Bei dem in Neapel laufenden Prozess gegen 37 Manager und Schiedsrichter, denen die Hauptschuld an der Manipulationsaffäre im Sommer 2006 gegeben wird, legten die Rechtsanwälte von Juventus Turins Ex-Sportdirektor Luciano Moggi dieser Tage belastende Mitschnitte von Telefongesprächen des heutigen Inter-Präsidenten Massimo Moratti vor. Daraus gehen Kontakte zwischen Moratti und dem früheren Schiedsrichterkoordinator Paolo Bergamo hervor.

Gegen Inter wurden damals aber keine Sanktionen verhängt. Die "alte Dame" verlangt jetzt aufgrund des belastenden Materials gegen Inter den "Scudetto" zurück. Italiens Tabellenführer Inter will sich dagegen wehren.

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