Gmunden als erstes Team im Bundesliga-Halbfinale

Gmunden hatten in St. Pölten allerdings mit großem Widerstand zu kämpfen und lag nach den ersten beiden Vierteln noch 35:36 hinten. Die Vorentscheidung fiel allerdings im Finish des dritten und zu Beginn des vierten Abschnitts, als die Swans eine 52:48-Führung der Hausherren mit einer 11:0-Serie in 52:59 aus Sicht der Niederösterreicher verwandelten. Danach gaben die Gäste die Führung nicht mehr aus der Hand, die St. Pöltener vergaben im dritten Viertel zudem zu viele Dreierwürfe. Letztlich setzte sich Gmunden in einer von beiden Seiten sehr hart geführten Partie aber durch und wartet nun auf den Gewinner des Viertelfinales zwischen Kapfenberg und Klosterneuburg.

In Oberwart kannte der Jubel nach dem hart erkämpften Sieg keine Grenzen. Denn nach einer Aufholjagd im Schlussdrittel, vor dem Fürstenfeld bereits mit 71:59 geführt hatte, warfen sich die Burgenländer noch in die Overtime. Auch weil Fürstenfelds Youngblood eine Sekunde vor Schluss der regulären Spielzeit beim Stand von 84:84 aus Kurzdistanz die große Chance auf den Sieg vergab. Oberwart bewies in der Verlängerung erneut großen Kampfgeist, machte ein 86:92 wieder wett und schließlich den 100:96-Sieg perfekt. Am Sonntag (18.00 Uhr) haben die Gunners nun die Chance, wieder vor eigenem Publikum ein fünftes Spiel zu erzwingen.

Traiskirchen stellte nach engem Spielverlauf mit dem 91:83-Erfolg über WBC Wels die 2:1-Führung her und hat am Sonntag (18.00) die Möglichkeit, neuerlich vor eigenem Publikum den Aufstieg ins Semifinale zu schaffen. Wels war lange Zeit im Hintertreffen gelegen, ging kurz vor der Halbzeit erstmals in Führung und führte dann zu Beginn des dritten Abschnitts neuerlich mit 40:36. Die Hausherren überstanden jedoch die kritische Phase, konnten aber erst drei Minuten vor Schluss mit plus 13 Punkten die Entscheidung herbeiführen.

Kapfenberg dominierte beim 72:61-(31:26)-Heimerfolg über Klosterneuburg den Gegner über weite Strecken, hatte lediglich im dritten Viertel eine Schwächephase zu verzeichnen. Knackpunkt war aber der Beginn des Schlussviertels, als Woschank, Lanegger und Nelson drei Dreier in Serie verwerteten und damit auf 65:52 stellten.

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