Graz zerbrach in EBEL-Play-off an Favoritenrolle

 

Graz zerbrach in EBEL-Play-off an Favoritenrolle

"Gentleman" Gilligan nahm die Schuld ganz auf sich. "Es war in erster Linie Trainer-Schuld", erklärte er nach der entscheidenden Niederlage. "Ich habe die Mannschaft nicht genug auf den Gegner eingestellt, keinen Weg gefunden, die Schwächen zu beheben", sagte er. Der US-Amerikaner meinte zum Beispiel das Powerplay, in dem die Steirer nur Platz acht einnehmen.

Knackpunkt waren für den 99ers-Coach die Spiele drei und fünf. Im dritten Spiel kämpften sich die Grazer mit Glück in die Verlängerung, waren da die bessere Mannschaft, verloren aber noch mit 2:3. In der fünften Partie verspielten die Steirer zu Hause eine 3:0-Führung.

Gilligan wird sich in den nächsten Wochen nun ganz dem Nationalteam widmen können, mit dem er im April bei der B-WM in Tilburg den Aufstieg in die A-Gruppe anpeilt. Ob er in der nächsten Saison nach Graz zurückkehrt, konnte der 55-Jährige unmittelbar nach der Enttäuschung nicht sagen.

Der US-Erfolgstrainer, der mit dem KAC (viermal) und dem SC Bern (dreimal) mehrmals Meister war, war 2008 nach Graz gekommen. Nach zwei letzten Plätzen (2005/06, 2006/07) und einem vorletzten Rang (2007/08) in der Zeit vor Gilligan war sein Auftrag, das Verlierer-Image der Grazer abzulegen. Im Vorjahr schafften sie den Sprung ins Play-off und mussten sie sich als krasser Außenseiter erst in Spiel sieben den Vienna Capitals geschlagen geben. Diesmal scheiterten sie als Favoriten.

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