Hoffnung in UEFA auf finanzielle Chancengleichheit

 

Hoffnung in UEFA auf finanzielle Chancengleichheit

Im Mai soll der Plan festgelegt werden, über die Details wird aber noch heftig gestritten. Offen ist auch der künftige Umgang mit Großinvestoren. Vor allem in England sind viele Premier-League-Clubs nach dem Vorbild von Chelsea von einzelner Investoren abhängig. In Deutschland sprachen sich die Profivereine jüngst klar gegen den Einstieg von Investoren aus, die gleichzeitig die Mehrheit der Clubanteile übernehmen würden.

Ab 2012 soll die Einführung der "Break-Even Rule" für eine neue Wettbewerbs-Balance innerhalb des europäischen Vereinsfußballs sorgen. Zunächst sollen alle Vereine in Champions- und Europa League dazu verpflichtet werden, ein Gleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben zu erzielen - ohne das Zutun von Investoren.

Unterschieden werden soll zwischen "guten" und "schlechten" Investitionen: Aufwendungen für Jugendarbeit oder die Infrastruktur stehen dann Spielerkäufen und Gehältern gegenüber. Als schädlich für die Bilanz gilt nur letzteres. Von entscheidender Bedeutung, aber ebenfalls nach wie vor offen ist, wie hoch die Norm verfehlt werden darf.

Die Hoffnung auf Einigung ist da. Selbst in der Premier League hätte sich inzwischen die Vernunft durchgesetzt, sagte die britische Wirtschaftsexpertin Julie Clark. "Unsere Clubs tendieren dazu, immer größer werden zu wollen. Sportlich bringt das zwar Spannung, aber die finanziellen Gegebenheiten haben den Vereinen gezeigt, dass es nicht ewig so weitergehen kann."

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