Innsbruck besiegte FC Lustenau mit Last-Minute-Tor

Lustenau, das eine "fast" perfekte Abwehrstrategie bot, hätte sich an diesem Abend einen Punkt verdient gehabt. Wacker Innsbruck war zwar von Beginn an Spiel bestimmend, große Tormöglichkeiten ergaben sich für die Tiroler aber kaum. Zu umständlich und ohne Druck agierten die Hausherren. Die besten Torchancen hatte Hauser jeweils nach Zuspiel von Schreter per Kopf (36., 43.). Knapp vor der Pause hatten auch die völlig defensiv eingestellten Gäste aus Vorarlberg ihren ersten Torschuss, doch Minoretti scheiterte an Wacker-Schlussmann Grünwald.

Auch nach Wiederbeginn änderte sich an der Charakteristik der Partie wenig. Die Lustenauer rührten weiterhin perfekt ihren Abwehrbeton an, die Innsbrucker fanden kaum taugliche Mittel, den Verteidigungsriegel zu knacken. So kam Wackers Brasilianer Mossoro auch überraschend zur ersten echten Chance, doch sein Schuss aus fünf Metern traf nur den Außenpfosten (66.). Mit Fortdauer des Spiels ließen sich die Vorarlberger immer weiter zurückfallen und mauerten ihren Strafraum zu. Die Tiroler waren zu ideenlos, um auch nur zum Ansatz einer Torchance zu kommen.

Erst in der 94. Minute schaffte Lukas Hinterseer mit einem Volley-Schuss die Erlösung für die Innsbrucker und fixierte den Sieg. Damit haben die Tiroler die Chance, nach der 25. Runde wieder an der Tabellenspitze der Erste Fußball-Liga zu stehen - vorausgesetzt Tabellenführer Altach gewinnt am Samstag nicht das Schlagerspiel bei der Admira.

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