Juve will aberkannten Meisterschaftstitel zurück

 

Juve will aberkannten Meisterschaftstitel zurück

Seit jeher behauptet Juventus, strenger als andere Clubs bestraft worden zu sein, die in den Sumpf des Skandals geraten waren. Juventus überprüfe mit seinen Rechtsanwälten die Relevanz neuer Beweise, die im Rahmen des in Neapel laufenden Prozesses wegen des Skandals vorlegt wurden. Bei dem in Neapel laufenden Prozess gegen 37 Manager und Schiedsrichter, denen die Hauptschuld an der Manipulationsaffäre im Sommer 2006 angelastet wird, legten die Rechtsanwälte von Juventus Turins Ex-Sportdirektor Luciano Moggi vergangene Woche angeblich belastende Mitschnitte von Telefongesprächen von Inter Mailands Präsident Massimo Moratti vor.

Bei den Mitschnitten aus dem Jahr 2005 verspricht der frühere Schiedsrichterkoordinator Paolo Bergamo Inter-Boss Moratti für ein entscheidendes Meisterschaftsspiel den Einsatz eines "guten Schiedsrichters", der sich wohlwollend verhalten werde. Inter ging damals unbeschädigt aus dem Manipulationsskandal hervor. Rekordmeister Juventus, dem wegen des Manipulationsskandals der Meistertitel aus der Saison 2005/06 aberkannt worden war, verlangt jetzt aufgrund des belastenden Materials gegen Inter den Scudetto zurück.

"Die ,Initiative Juventus' ist absurd, bestimmt handelt der Verein unter dem Druck der Fans", kommentierte Moratti die Forderung des Turiner Vereins.

Juventus liegt nach einer schwachen Saison derzeit nur auf Platz sieben und steht sehr unter Druck. Nach dem 0:3 gegen Udine (mit Manninger im Tor) wurde sogar eine Gehaltssuspendierung angedroht, außerdem betreibt der Club seitdem ein Medienembargo. Im wichtigen Sonntag-Spiel der Serie A gegen Cagliari soll der verletzt gewesene Gianluigi Buffon nach sechs Wochen wieder ins Tor der Turiner zurückkehren.

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