Kapitän Janko im Schatten von Wallner und Schiemer

Schiemer, der etatmäßig im defensiven Mittelfeld agierte, war in der 12. Minute an vorderster Front zur Stelle. Als Nutznießer eines von Paul Scharner per Kopf weitergeleiteten Eckballs traf der 23-Jährige im Fallen zum 1:0. Es war erst das zweite Teamtor des Oberösterreichers, der freilich dank seiner Sprungkraft bei Standards stets in den Strafraum beordert wird. Schon beim 1:1 gegen Rumänien am 9. September des Vorjahres gelang ihm der Ausgleich zum 1:1-Endstand. Und Salzburg sicherte er mit seinen Last-Minute-Treffern bei Lazio Rom und in Sofia in der Europa League wichtige Siege.

Untypisches bot auch Wallner. Eigentlich ist der 28-Jährige für seinen schnellen Antritt, für Körpertäuschungen und ein gefühlvolles Füßchen bekannt. In der 37. Minute reichte dem quirligen Stürmer aber schon ein bescheidener Körpereinsatz: Während der von Fuchs getretene Eckball durch die Luft segelte, hielt sich Wallner mit der linken Hand seinen Gegenspieler Daniel Jensen vom Leibe und musste nur noch seinen Kopf hinhalten. Dass der 1,78 m große Steirer dabei nicht einmal zu springen brauchte, unterstrich das kuriose Zustandekommen des Tors.

Für Wallner war es das insgesamt siebente Tor in der ÖFB-Auswahl sowie das zweite Tor seit seinem Teamcomeback am 10. Oktober 2009. Damals erzielte er in Innsbruck den Siegtreffer zum 2:1 über Litauen. Zum gefürchteten "Kopfballungeheuer" ist es für Wallner freilich noch ein weiter Weg. "Kopfballduelle gewinne ich ab und zu, aber ein Tor gelingt mir nur ein Mal im Jahr, das habe ich für heuer erledigt", sagte Wallner.

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