Kritik von Rapid-Coach Pacult an Liga-Chef Rinner

Kritik von Rapid-Coach Pacult an Liga-Chef Rinner

Rinner wollte in dieser Angelegenheit sogar mit den Schiedsrichter-Chefs Johann Hantschk und Gerhard Kapl sprechen, was Pacult angesichts der Doppelfunktion des 47-Jährigen ein Kopfschütteln kostete. "Jetzt haben wir das Dilemma, dass er sich als Clubchef in die Bundesliga-Politik einmischt. Solche Aussagen sind eines Liga-Präsidenten nicht würdig, dann soll er nur Sturm-Präsident bleiben", sagte der Trainer der Hütteldorfer gegenüber der APA. Sein Club hatte sich vor der Wahl des Bundesliga-Präsidenten im vergangenen November vergeblich für den Rinner-Rivalen Dietmar Hoscher stark gemacht.

Darin sieht Rinner auch einen Grund für die Pacult-Aussagen. "Ich lasse mich davon nicht provozieren. Man kennt ja die Einstellung von Rapid, deshalb gibt's dazu nichts zu sagen." Zu seiner Kritik am Tiroler FIFA-Schiedsrichter steht der Steirer nach wie vor. "Leider schafft es Einwaller nicht, ein Spiel zwischen Sturm und Rapid objektiv zu pfeifen", sagte Rinner, der sich vor allem über abgepfiffene Sturm-Angriffe in der Schlussphase ärgerte, denen angeblich Fouls vorangingen.

Auf die Vorwürfe wegen seiner Doppelfunktion reagierte der Unternehmer mit Unverständnis. "Ich kann das nicht nachvollziehen, denn als Sturm-Präsident darf ich doch meine Meinung sagen. Außerdem sage ich ja nicht als Liga-Chef, dass Einwaller nicht in der Bundesliga pfeifen darf. Ich bin nur der Meinung, dass er Sturm - Rapid nicht leiten sollte. Einwaller hat Spiele von uns gegen andere Mannschaften geleitet, die in Ordnung waren", erklärte Rinner.

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