Machtkampf in Südafrikas Fußball geht weiter

Der Geschäftsmann ist neben seinen WM-Aufgaben auch Vereinspräsident des Top-Clubs Orlando Pirates. Die "Sunday Times" hatte dagegen berichtet, Khoza habe sich mit Hilfe der Regierungspartei ANC bemüht, bei hohen Beamten und Vereinsfunktionären Unterstützung für einen Misstrauensantrag gegen den amtierenden Fußball-Präsidenten Kirsten Nematendani zu finden.

Nematendani war als Kompromisskandidat überraschend ins Amt gewählt worden, da sich weder für Khoza noch für seinen Rivalen Danny Jordaan, der Geschäftsführer der WM-Organisatoren ist, eine tragfähige Mehrheit gefunden hatte. Als die Wahl im WM-Gastgeberland mit einem Eklat zu scheitern drohte, hatte sogar der Weltverband FIFA eingegriffen.

Für die Fußball-Verantwortlichen wie für die Regierung Südafrikas gehe es nun darum, eine erfolgreiche WM zu sichern, sagte Khoza der Zeitung zufolge. Auch danach wolle er sich vor allem "um meinen Club" kümmern. Experten rechnen allerdings mit einer neuen Eskalation des Machtkampfes nach dem WM-Turnier in diesem Sommer.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 9

Top Gelesen 1 / 10

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen