Matchpuck für Salzburg nach 3:2-Erfolg über Linz

Die Salzburger begannen stark und ließen keinen Zweifel daran, dass sie sich den Vorteil für das sechste Finalspiel herausarbeiten wollten. Nach 4:13 Minuten nützte Brent Aubin das erste Powerplay und brachte das Heimteam mit 1:0 in Führung. Für den kanadischen Stürmer mit der Rückennummer 79 war es das dritte Finaltor, der 23-Jährige dürfte damit auch beim Vertreter des deutschen Zweitligaclubs Bietigheim Steelers, der zur Beobachtung angereist war, einen guten Eindruck hinterlassen haben.

Zwar entschieden die Gastgeber den ersten Abschnitt mit 16:7-Torschüssen für sich, die Ausbeute blieb dennoch bescheiden. Und auch wenn sich das Team von Trainer Pierre Page vorgenommen hatte, im Mittelteil effizienter aufzutreten, so mussten die verschlafen aus der Pause gekommenen Bullen doch schnell den Ausgleich hinnehmen. Purdie nützte Nachlässigkeiten in der Salzburger Abwehr und schoss den Puck zwischen die Beine des insgesamt aber hervorragend agierenden Goalie Leneveu durch ins Netz zum 1:1.

Shearer und Grabher Meier vergaben unmittelbar darauf die Chance, die Oberösterreicher in Führung zu bringen. Blieben die Möglichkeiten der in dieser Phase druckvollen und überlegenen Linzer ungenützt bzw. prallten an Leneveu ab, so schlugen die Salzburger in der vorletzten Minute im Überzahlspiel eiskalt zu. Rebek sorgte mit einem Treffer aus großer Entfernung (39.) dafür, dass sein Team mit 2:1 und somit abermals voran liegend in die Kabine ging. Keines der drei Powerplay-Tore hatte übrigens länger auf sich warten lassen als 23 Sekunden.

3:12 Minuten nach Wiederbeginn baute Welser die Salzburger Führung auf 3:1 aus, woraufhin sich ein extrem schnelles und spannendes Spiel entwickelte. Die Linzer warfen alles nach vorne, die Salzburger verlagerten sich ob des Zweitorevorsprungs aufs Kontern, fanden tolle Möglichkeiten vor, der Treffer zum 4:1 gelang aber nicht. Im Gegenteil, die Bemühungen des EHC fruchteten in der 57. Minute, Purdie brachte mit dem zweiten Tor des Abends Linz auf 2:3 heran. Zwei Minuten vor Schluss musste der Salzburger Trattnig auf die Strafbank, die Mozartstädter wurschtelten sich mit Erfolg durch das Unterzahlspiel und zum 3:2-Sieg.

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