Meistertrainer Page sieht seinen Weg bestätigt

 

Meistertrainer Page sieht seinen Weg bestätigt

Am Freitag um 19.00 Uhr werden Thomas Koch und Co. vor Tausenden Fans auf dem Salzburger Mozartplatz auch offiziell geehrt. "Wir haben immer Lösungen gefunden", betonte Trainer Pierre Page mit Blick auf die Titelsammlung 2009/10. "Das Team hat Charakter und Leidenschaft. Die Mannschaftsarbeit war der Unterschied", lobte der Kanadier mit NHL-Erfahrung seine Spieler.

Page schielt aber nicht nur auf die großen Pokale, bei ihm kam auch der Nachwuchs nicht zu kurz. Über 40 Spieler kamen in der ersten Mannschaft zum Einsatz, Talente wie Heinrich, Ulmer oder Fischer fassten Fuß und erhielten viel Eiszeit. Dass auch die U20 und die U17 Meister wurden, passt ins Bild. Page sieht daher auch seinen "Weg bestätigt".

Er hofft, dass er im Sommer das Team komplett zum Trainingsstart begrüßen kann. "Wir bemühen uns, die Mannschaft als gesamtes zusammenzuhalten", erklärte er. Page selbst hat einen Vertrag bis 2013, die heimischen Top-Spieler sind ebenfalls noch, meist längerfristig, an den Verein gebunden, auch für die Legionäre steht die Tür offen.

Am Dienstag war nach dem dramatischen Höhepunkt der packenden Finalserie jedenfalls Feiern angesagt. "Es ist unglaublich. Das werde ich mein ganzes Leben nicht vergessen. Wir sind sehr schlecht in die Serie gestartet, aber dann haben wir vier Siege in Folge eingefahren. Das passiert ganz selten. Das war eine tolle Serie, Werbung für Eishockey in Österreich. So sollte Eishockey sein. Ich werde das nie vergessen", jubelte Kapitän Thomas Koch.

Auch Doug Lynch, der Siegtorschütze in Linz, war "so glücklich. Das ganze Jahr machen wir so viel Arbeit, und am Ende zahlt es sich aus. Ich habe zwei Meistertitel in drei Jahren gewonnen. Das ist nicht selbstverständlich", sagte der kanadische Verteidiger.

Viel Lob heimsten aber auch die Linzer ein, die als Außenseiter sowohl in das Halbfinale gegen die Vienna Capitals als auch in die Endspielserie gegangen waren, aber stets mit herausragender Moral begeisterten. Gegen die Capitals drehten sie nach drei Niederlagen zum Auftakt die Serie, gegen Salzburg hielten sie bis zum letzten Schuss das Duell offen.

"Es war schon eine super Saison. Vor einem Monat hätte niemand gedacht, dass wir im Finale stehen. Wenn man aber in der Serie 2:0 führt, möchte man sicher gewinnen. Wir haben das i-Tüpferl nicht geschafft, aber vielleicht klappt es nächstes Jahr", meinte Linz-Verteidiger Robert Lukas.

Trainer Kim Collins, der seinen Vertrag bereits verlängert hat, zeigte sich "sehr stolz auf das, was wir bisher geschafft haben. In Linz haben wir vielleicht ein paar Leute auf Eishockey aufmerksam gemacht. Wir wollen in den kommenden Jahren mit Teams wie den Capitals oder Salzburg mithalten. Übermorgen fängt die Vorbereitung für die nächste Saison an", erklärte Collins.

Rund die Hälfte der Mannschaft hat noch Vertrag in Linz, die Black Wings wollen das Gerüst halten. Interesse besteht etwa an Vertragsverlängerungen für Shearer und Purdie und einigen österreichischen Spielern. Während Tormann und MVP Alex Westlund (USA) bleibt, wird der Schwede Markus Matthiasson höchstwahrscheinlich nicht mehr dabei sein.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 9

Top Gelesen 1 / 10

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen