Pangl pocht auf Pyrotechnik-Verbot in Stadien

Pangl pocht auf Pyrotechnik-Verbot in Stadien

"Wir können stolz sein auf unsere Fans, sie machen den Stadionbesuch zu einem Erlebnis. Aber was wir nicht wollen, sind schwarze Schafe und Trittbrettfahrer, die den Fußball für ihr asoziales Verhalten missbrauchen. Und wir wollen auch keine, die sich nicht an das Pyrotechnik-Gesetz halten", betonte Pangl am Mittwoch zwei Tage vor dem Auftakt-Match LASK - Rapid.

Das Verbot stößt bei den Anhängern auf starke Ablehnung, diverse Protestaktionen wurden bereits angekündigt. Wie die Polizei reagieren wird, sobald etwa bengalische Feuer in Fan-Sektoren gezündet werden, wussten weder Pangl noch Peter Jedelsky, Mitglied des für Stadionsicherheit zuständigen Liga-Senats 3.

Nach den Angaben von Jedelsky war der Stadion-Einsatz von Pyrotechnik schon vor dem seit 4. Jänner 2010 gültigen Gesetz untersagt. Allerdings kann auch das neue, verschärfte Verbot in Ausnahmefällen aufgehoben werden, sollte die Sicherheitsbehörde (Polizei oder Bezirkshauptmannschaft) einen dementsprechenden Antrag genehmigen. Eine Ausnahmeflut dürfte aber nicht zu erwarten sein. "Wir wollen nicht gegen das Gesetz arbeiten", sagte Pangl.

Diskussionsbedarf herrscht in der Liga nicht nur in punkto Pyrotechnik, immerhin war SK Austria Kärnten zuletzt nicht in der Lage, Spielergehälter auszuzahlen. Im Vorjahr erhielten die Klagenfurter erst aufgrund der Unterstützung des Landes die Lizenz - und das in zweiter Instanz und unter Auflagen. "Gegenüber der Bundesliga erfüllen sie ihre Auflagen", erklärte Pangl und wies darauf hin, dass man "das Club-Management nicht aus der Verantwortung nehmen kann". An ein Verschwinden des Kärntner Vereins noch während der Meisterschaft glaubt der Liga-Vorstand nicht. "Wir haben keine Angst, dass wir die Liga nicht mit zehn Clubs fertigspielen können."

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