Rapid darf im Titelkampf noch hoffen

 

Rapid darf im Titelkampf noch hoffen

Dass sich Rapid im letzten Saisonspiel in Mattersburg in einer angenehmen, weil relativ drucklosen Situation befindet, wollte Pacult nicht verneinen. Allerdings besteht nun für Rapid auch die Gefahr, die Saison auf Rang drei abzuschließen. Bei einem Punkteverlust der Austria in Salzburg wäre zwar die Titelchance weg gewesen, dafür hätte Rapid die besseren Karten für Rang zwei gehabt. Pacult schaut nach vorne. "Wir müssen in Mattersburg gewinnen, dann schauen wir weiter. Wir werden versuchen, unsere Mini-Chance zu nützen", versprach der 50-Jährige.

Pacult freute sich aber auch darüber, dass seine Mannschaft bisher die mit Abstand meisten Treffer (77) erzielt hat und sein Kapitän Steffen Hofmann unmittelbar vor dem Gewinn der Torjägerkrone steht. Obwohl die Bundesliga den Treffer zum 4:1 am Montag nicht dem Deutschen, sondern Nikica Jelavic zusprach, führt Hofmann vor der letzten Runde mit 20 Treffern je 2 Tore vor seinem kroatischen Clubkollegen sowie den Salzburg-Stürmern Marc Janko und Roman Wallner. "Er ist auch mit 20 Treffern uneinholbar", behauptete Pacult.

Im Titelkampf geht Hofmann, der den 18-Tore-Rekord von Antonin Panenka für einen Rapid-Mittelfeldspieler gebrochen hat, von einem Salzburger Triumph aus, auch weil drei Tage nach der letzten Liga-Runde das für Sturm ungleich wichtigere Cup-Finale steigt. Ob Franco Foda deswegen gegen die Salzburger eine halbe Reserve-Mannschaft aufs Feld schicken wird, ließ der Grazer Coach offen. "Für uns ist es eine ungünstige Situation. Wir wollen das Spiel gewinnen, allerdings unter Berücksichtigung des Cup-Finales, in dem es für uns um viel geht."

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