Rapid gewann im Horr-Stadion seit 1985 nur zweimal

 

Rapid gewann im Horr-Stadion seit 1985 nur zweimal

Zwischen den zwei Hütteldorfer Erfolgen liegen nicht weniger als 19 Jahre. Dem 3:1 vom 23. Mai 1986 durch Tore von R. Kienast, P. Hrstic und Kranjcar folgte erst wieder am 22. Oktober 2005 ein 2:0, für das Lawaree und Kincl mit ihren Treffern verantwortlich zeichneten. Seit damals gab es zwei Heimsiege und nicht weniger als fünf Remis. Die jüngsten Partien endeten auch mit einem Unentschieden.

Die Derby-Premiere am Verteilerkreis (1:0 durch ein Tor des Ungarn Tibor Nyilasi) fand am 10. Mai 1985 statt. Als höchster Erfolg ging das 3:0 (Mayrleb 2, Plassnegger) in die Geschichtsbücher ein. Die meisten Treffer, nämlich fünf (3:2), fielen am 1. November 2000. Die Torfolge (0:1,1:1,1:2,2:2,3:2), für die Mayrleb (2), Topic bzw. Taument und Wallner sorgten, war nichts für schwache Nerven.

Eine der unrühmlichsten Derby-Stunden in Favoriten trug sich fünf Jahre später, am 22. Oktober 2005, zu, als das Match vor dem Abbruch stand. Austria-Keeper Joey Didulica war von Leuchtraketen, die von der auf der damals noch von Rapid-Fans besetzten Osttribüne gezündet worden waren, unter Beschuss genommen worden.

Es war die "grünweiße Revanche" an dem Schlussmann, der im Mai davor im Happel-Stadion Rapid-Stürmer Axel Lawaree mit einer brutalen Kung-Fu-Attacke schwere Gesichtsverletzungen zugefügt hatte. Das Resultat von 2:0 (Tore Lawaree, Kincl) für die Rapidler im Oktober 2005 war nebensächlich, der Fußball und die Fairness bleiben auf der Strecke.

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