Rapid nach 2:1 bei BW Linz im Cup-Viertelfinale

Rapid nach 2:1 bei BW Linz im Cup-Viertelfinale

Christopher Drazan (46.) und Nikica Jelavic (69.) schossen die Hütteldorfer im Linzer Stadion zum ersten Frühjahrssieg, nachdem Svetozar Nikolov den in der Regionalliga Mitte auf Rang vier liegenden Außenseiter vor der Pause (35.) völlig überraschend und entgegen dem Spielverlauf in Führung gebracht hatte. Steffen Hofmann und Co. tankten mit dem Aufstieg Selbstvertrauen vor dem wichtigen Wiener Derby am Sonntag im Hanappi-Stadion gegen die im Cup am Dienstag gegen den LASK ausgeschiedene Austria.

Die Wiener waren vor der Pause drückend überlegen und mehrmals dem Führungstreffer näher, die mangelnde Effizienz sowie das fehlende Glück verhinderten aber ein Tor. Kapitän Hofmann setzte einen Kopfball an die Stange (6.), Boskovic hatte mit einem Lattenpendler Pech (8.), dazu zeichnete sich Linz-Goalie Wimleitner bei einem Konrad-Kopfball (20.) sowie einer Doppelchance von Boskovic und Konrad (41.) aus. Dem noch nicht genug rettete Linz-Abwehrspieler Koll bei einem Jelavic-Kopfball auch noch vor der Linie (25.).

Der Regionalligist kam vor 6.500 Zuschauern nur einmal gefährlich vor das Tor und war dabei gleich erfolgreich. Nach einem Thomas-Eder-Einwurf nahm sich Nikolov vom 16er ein Herz und der Linksschuss des 27-jährigen Bulgaren passte genau ins Kreuzeck (35.). Rapid-Goalie Raimund Hedl, der den Vorzug gegenüber Helge Payer erhalten hatte, war machtlos.

Nach dem Seitenwechsel starteten die Hütteldorfer dann wie aus der Pistole geschossen, der überragende Drazan glich schon in der 46. Minute aus. Auch danach waren die Wiener überlegen, fanden zwar nicht mehr so viele Chancen vor, dafür verwerteten sie im Gegensatz zu Hälfte eins noch eine. Nach einem Ideal-Zuspiel von Hofmann sorgte Jelavic (69.) für die Entscheidung, der Sieg war danach nicht mehr in Gefahr. Die Rapidler haben damit nach wie vor die Chance den Cup zum 15. Mal zu gewinnen, letztmals gelang ihnen das Kunststück 1995 durch ein 1:0 gegen den DSV Leoben.

Am Dienstag hatten sich bereits der LASK (1:0 gegen die Austria), die SV Ried (2:0 in Dornbirn), der SK Austria Kärnten (3:2 gegen die Vienna) und SC Magna Wiener Neustadt (3:1 beim FC Lustenau) sowie die Erstligisten FC Trenkwalder Admira (4:2 nach Elfmeterschießen gegen Gratkorn) und SC Austria Lustenau (1:0 bei Wacker Innsbruck) für die nächste Runde qualifiziert. Das Topspiel SK Sturm Graz - Red Bull Salzburg (2:0) war schon am 10. Februar über die Bühne gegangen.

Die Viertelfinal-Auslosung wird am Sonntag im Rahmen der ORF-Live-Sendung "Sport am Sonntag" vorgenommen, die Spiele finden dann am 31. März (Alternativtermin 30. März) statt.

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