Ried schießt sich gegen Mattersburg aus Krise

Entgegen den Vorzeichen, erst ein Punkt im Frühjahr für Ried bzw. bereits sieben für Mattersburg, bestimmten die Rieder das Duell zweier Teams aus dem Tabellenmittelfeld über weite Strecken und feierten einen verdienten Heimerfolg. Die Treffer erzielten der Spanier Jonathan (16.) und in der Schlussphase Hammerer (79.) und Sturm (81.).

Die Gastgeber begannen bei winterlichen Bedingungen vor 4.200 Zuschauern ambitioniert. Bis auf eine vergebene Chance von Solosturmspitze Jonathan in der dritten Minute wurden aber auch sie in der Anfangsphase nicht gefährlich. Die Gäste aus dem Burgenland kombinierten im Rieder Schneetreiben zunächst zwar sicher und gewannen viele Zweikämpfe, fingen sich aber nach Abwehrfehlern das 0:1 ein. Denn seine zweite Chance ließ sich Jonathan nicht entgehen, der von den Mattersburgern auf der linken Seite vernachlässigte Schrammel bediente den frei stehenden Spanier mit einem Querpass ideal, dieser brachte den Ball aus kurzer Distanz im Tor unter.

Nach einer kurzen Verschnaufpause vergaben die Rieder Huspek (24.), zweimal Lexa (26., 28.) und erneut Jonathan (33.) gute Möglichkeiten auf das 2:0. Mattersburg war in dieser Phase in der Offensive kaum zu sehen. Die Rieder blieben hingegen weiter am Drücker, so setzte etwa Drechsel in der 36. Minute einen Freistoß aus 18 m an die Stange und auch Brenner vergab vor der Pause noch eine Großchance. Deshalb war Mattersburg mit dem Halbzeitstand von 0:1 noch sehr gut bedient.

Nach Wiederbeginn dauerte es bei winterlichen Bedingungen mehr als zehn Minuten, bis der Rieder Offensivmotor wieder auf Touren kam, Zählbares blieb aber aus. Für Mattersburg hatte zuvor Salamon Ried-Torhüter Gebauer (55.) mit einem zu harmlosen Weitschuss geprüft. Die Oberösterreicher waren nach der Pause nicht mehr so dominant, die Mattersburger fanden besser ins Spiel. Zuerst scheiterte Doleschal (70.) an Gebauer, kurz danach landete ein direkter Eckball von Salamon an der Stange. Dann stellten aber die zwei eingewechselten Hammerer und Sturm mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten den Heimsieg endgültig sicher.

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