Salzburg hielt Vorsprung mit 1:1 gegen Austria

Die nach drei Pflichtspiel-Niederlagen in Serie nicht nur personell angeschlagene Austria hätte bereits nach einer halben Stunde alles klar machen können. Nach 20 wenig anregenden Minuten im Horr-Stadion brachte Linz die für die Aids-Kampagne (RED) ihres Ausrüsters in rot angetretenen Violetten in Front. Nach einem Dragovic-Freistoß und Kopfballvorlage von Hattenberger traf der Stürmer volley mit dem Rücken zum Tor.

Linz stand auch acht Minuten später mitten im Geschehen. Nach einer Attacke am Ex-Teamstürmer im Strafraum von Opdam entschied Schiedsrichter Schörgenhofer berechtigterweise auf Strafstoß. Der Gefoulte trat in Abwesenheit des gesperrten Regisseurs Acimovic selbst an, scheiterte mit einem schwach geschossenen Elfer aber an Salzburg-Kapitän Gustafsson. Zu allem Überdruss verletzte sich Austrias gefährlichster Torjäger auch noch in dieser verunglückten Aktion.

Salzburg wachte erst nach der zweiten Schrecksekunde auf. Der mit der fünften Gelben Karte verwarnte und damit gegen Sturm Graz gesperrte Janko setzte einen Kopfball knapp daneben (35.), Wallner verzog von der Strafraumgrenze (44.).

Der noch regierende Cupsieger hatte auch nach der Pause zunächst wenig Probleme, den Vorsprung zu verteidigen. Trainer Huub Stevens belebte zwar die Offensive mit den frischen Kräften Tchoyi, Zickler und Cziommer, Wirkung zeigte dies aber nicht. Erst eine Viertelstunde vor Schluss tauchte Cziommer gefährlich vor dem Tor der immer defensiver agierenden Austria auf.

Belohnt wurden die zunehmend massiver anlaufenden Mozartstädter in der 81. Minute. Nach gefühlvollem Pass von Leitgeb tauchte Zickler allein vor Lindner auf und bezwang diesen zum Ausgleich.

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