Salzburg verpasste nach Nullnummer EL-Achtelfinale

Am Ende musste sich Salzburg gefallen lassen, den Aufstieg im Hinspiel verspielt zu haben. In Lüttich hatte sich der Bundesliga-Spitzenreiter trotz einer Zwei-Tore-Führung noch geschlagen geben müssen. Standard verteidigte diesen knappen Vorsprung schließlich erfolgreich.

Vor 26.500 Zuschauern in Wals-Siezenheim entwickelte sich für die Heimischen von Beginn weg ein Geduldsspiel. Standard stand tief in der eigenen Spielhälfte und überließ Salzburg komplett den Spielaufbau. Die Mozartstädter, bei denen Milan Dudic und Barry Opdam die gesperrten Christian Schwegler und Franz Schiemer ersetzten, kombinierten sich relativ unbedrängt durch das Mittelfeld. Unmittelbar vor dem Strafraum war gegen die massierte belgische Defensive aber zumeist Endstation.

Dusan Svento (16.) prüfte erstmals Torhüter Bolat, als Torjäger Marc Janko einmal durch schien, rettete Victor Ramos im letzten Moment (27.). Auch bereitete der Salzburger Kunstrasen den technisch versierten Belgiern kaum Probleme. Erst kurz vor dem Pausenpfiff deutete auch Standard seine Gefährlichkeit an. Lüttichs serbischer Star Milan Jovanovic prüfte Salzburgs Kapitän Eddy Gustafsson mit einem Freistoß (40.), ehe Solo-Stürmer Mbokani mit einem Kopfball an die Stange (45.+2) sogar noch für eine gehörige Schrecksekunde bei den "Bullen" sorgte.

Nach Seitenwechsel blieb der von Teamchef Dietmar Constantini beobachtete ÖFB-Meister weiter am Drücker, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Bezeichnenderweise hätte ein Patzer des ansonsten sicheren Gäste-Keepers Bolat (63.) beinahe die Führung ermöglicht, der Ball kullerte aber am Gehäuse vorbei. Unmittelbar darauf reagierte Stevens und brachte mit Roman Wallner eine frische Offensivkraft. Eine Viertelstunde vor Schluss setzte der Niederländer mit der Hereinnahme von Alexander Zickler dann vollends auf Angriff.

Auch mit dem Duo Wallner/Janko im Strafraum sowie Zickler und Tchoyi an den Flügeln blieben die Angriffsversuche aber zu ideenlos. Standard war zwar bis auf einen Konter von Witsel (84.) offensiv völlig harmlos, stand bei den vielen hohen Bällen der Salzburger aber sicher.

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