Schweiz verschont FIFA und UEFA mit Steuern

Schweiz verschont FIFA und UEFA mit Steuern

Der Initiator Ruedi Aeschbacher (EVP) wollte erreichen, dass steuerbefreite oder steuerbegünstigte Organisationen wie die FIFA in Zürich oder die UEFA in Nyon künftig auf Gewinnen aus Welt- oder Europameisterschaften Steuern bezahlen müssen.

Es gehe nicht an, dass die Milliarde Franken Gewinn (684 Mio. Euro) steuerfrei bleibe, welche die UEFA mit der Vermarktung der EURO 2008 in Österreich und der Schweiz erwirtschaftet habe, erklärte Aeschbacher. Dies umso mehr als Bund, Kantone und die Gastgeberstädte die Organisation der Europameisterschaft mit Leistungen und Beiträgen in der Höhe von fast 200 Millionen Franken (136,7 Mio. Euro) unterstützt hätten.

Aus Sicht der Mehrheit im Nationalrat spielen die internationalen Sportverbände eine wichtige soziale Rolle. Verbände, die von Steuerbegünstigung profitierten, seien zudem verpflichtet, die Gewinne für öffentliche oder gemeinnützige Ziele zu verwenden. Die Verbände müssten gemäß geltendem Recht regelmäßig nachweisen, dass diese Zwecke erfüllt worden seien.

Charles Favre (FDP) hob im Namen der vorberatenden Kommission den Imagegewinn hervor, von dem die Schweiz wegen der Präsenz der Sportverbände profitiere.

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