Soap Opera - Terry trifft auf Bridge

Erst am Donnerstag hatte Bridge seinen Nationalteam-Rücktritt verkündet. Er wolle mit Terry, den das Techtelmechtel die England-Kapitänsschleife gekostet hatte, nicht mehr in einer Mannschaft spielen, meinte der 29-Jährige. Englands Teamchef Fabio Capello hofft noch auf einen Meinungsumschwung vor der WM in Südafrika. "Ich bin von seinem Rücktritt überrascht. Aber die Tür ist immer offen für ihn. Ich hoffe, er wird bei der WM dabei sein", erklärte der Italiener.

Chelsea-Kapitän Terry wiederum war über den Zeitpunkt der Veröffentlichung zwei Tage vor dem Aufeinandertreffen angeblich erbost und ließ "Freunde" in englischen Medien erzählen, dass Bridge schon immer ein "Weichei" gewesen sei.

Unterdessen war man bei City und Chelsea im Vorfeld der Partie um Kalmierung bemüht. "Das ist eine Sache zwischen den Beiden. Sie sind erwachsene Menschen und werden diese Dinge ausräumen", glaubt Chelsea-Mittelfeldspieler John Obi Mikel. Ähnlich äußerte sich ManCity-Goalie Shay Given. "Das ist eine Privatsache. Wayne freut sich auf jeden Fall auf das Spiel und will so wie wir alle ein gutes Resultat erreichen."

Ein Erfolgserlebnis der mit Scheich-Millionen ausgestatteten "Citizens" gegen das von Oligarch Roman Abramowitsch gesponserte Chelsea hätte Trainer Robert Mancini bitter nötig. Nach einem erfolgreichen Einstand wartet City schon seit vier Pflichtspielen auf einen Erfolg, zuletzt gab es das Aus gegen Stoke City im FA-Cup, womit der Club auch in dieser Saison ohne Titel bleibt. "Aber der Druck ist deswegen nicht größer geworden. Wir müssen jetzt versuchen, uns gegen Chelsea zu steigern", sagte Mancini, dessen Truppe das erste Kräftemessen im vergangenen Dezember vor eigenem Publikum mit 2:1 gewann.

Während Chelsea mit einem Sieg den Vorsprung auf Titelverteidiger Manchester United, der am Sonntag im Wembley-Stadion gegen Aston Villa um den Liga-Cup-Titel kämpft, wieder auf vier Zähler ausbauen könnte, benötigt ManCity im Rennen um Platz vier dringend Punktezuwachs. Diesbezügliche Hoffnungen werden durch die Rückkehr von Goalgetter Carlos Tevez genährt, der sich zuletzt in Argentinien aufhielt. Dafür fehlt Emmanuel Adebayor, der nach einer Roten Karte vier Spiele gesperrt zuschauen muss.

Der aktuelle Vierte Tottenham Hotspur bekommt es an der White Hart Lane mit Favoritenschreck Everton zu tun, der in den vergangenen Wochen mit Siegen gegen Chelsea, Manchester United und Manchester City aufzeigte. Paul Scharner tritt mit Wigan Athletic auswärts gegen Birmingham City an.

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