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Sturm Graz nach 1:0 in Ried im ÖFB-Cup-Finale

Die in der Meisterschaft hinter der Austria klar viertplatzierten "Blackies" hielten mit dem Erfolg im Innviertel auch den Kurs Richtung Europacup. Der Erfolg der Grazer war nicht nur aufgrund zweier Aluminiumtreffer in der zweiten Spielhälfte verdient. Sturm reichte nach der Führung eine schnörkellose Leistung, um den Final-Einzug zu realisieren. Die im Frühjahr unter ihren Möglichkeiten spielenden Rieder waren vor heimischer Kulisse nicht imstande, die Torsperre der Gäste zu brechen.

Auf holprigem Boden in der mit 3.500 Zuschauern gefüllten "Keine Sorgen Arena" schlugen die aus der Luft zu. Der von Rieds Abwehr sträflich vernachlässigte Lavric verwertet eine Flanke seines Sturmpartners Roman Kienast per Kopf und legte damit den Grundstein zum Erfolg. Es war die erste Möglichkeit für den in den späten 1990er-Jahren dreifachen Cup-Sieger (1996, 1997, 1999), der danach auf seine defensiven Stärken vertraute.

Die auf Konter setzenden Grazer waren auch nach Seitenwechsel die deutlich gefährlichere Elf - und hatte bei ihren Gegenstößen darüber hinaus Pech: Hölzl-Ersatzmann Manuel Weber (50.) und Lavric (53.) trafen innerhalb weniger Minuten zweimal die Stange. Nur bei einem Kopfball von Martin Stocklasa (84.) musste die Foda-Elf noch einmal zittern. Einziger Wermutstropfen für Sturm blieb, dass Mittelfeldmotor Petr Hlinka nach seiner zweiten Gelben Karte im Bewerb im Finale gesperrt ist.

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