Sturm gewinnt im Schnee 2:0 gegen Salzburg

Der Star des Abends war aber der Schnee, der bleiern auf dem Spielfeld lag und das Match großteils zu einer Rutsch- und Krampfpartie machte. Sturm übernahm sofort die Initiative, Zählbares schaute aber lange nicht heraus. Schiedsrichter Gerhard Grobelnik verwehrte einem Treffer von Lavric (23.) wegen eines Stürmerfouls an Ibrahim Sekagya die Anerkennung - eine umstrittene Entscheidung. Die Grazer forderten zudem bei einem Foul von Christian Schwegler an Jakob Jantscher (31.) vergeblich Elfmeter.

Weitere Höhepunkte der ersten Hälfte: Grobelnik beorderte in der 34. Minute und der Pause den Schneeräumungsdienst aufs Feld, um zumindest im Strafraum für sichtbare Linien zu sorgen. Die Prozedur wurde in der 78. Minute noch einmal wiederholt.

Es bedurfte in dem zähflüssigen Spiel eines Elfmeters, um das wetterbedingte Patt zu lösen. Nach einem Duell zwischen Sekagya und Beichler entschied Grobelnik in der 50. Minute auf Elfmeter für Sturm Graz. Lavric (51.) verwandelte den Strafstoß und entschied damit praktisch die Partie. Der erboste Salzburg-Coach Huub Stevens beschwerte sich lautstark über den Elfmeterpfiff und wurde dafür auf die Tribüne verbannt.

Bei den Salzburgern gab Winter-Verpflichtung Roman Wallner ein unauffälliges Debüt als Solospitze. Er wurde in der 51. Minute durch Robin Nelisse ersetzt. Die Salzburger zeigten nach dem Rückstand etwas mehr Initiative, doch verpufften die meisten Bemühungen im Schneegestöber. Auch Sturms Neo-Angreifer Roman Kienast durfte in den letzten zehn Minuten ins Spiel hineinschnuppern, sein sehenswerter Abschluss eines Konters sorgte für den 2:0-Endstand.

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