Sturm will perfekten Frühjahrsstart prolongieren

 

Sturm will perfekten Frühjahrsstart prolongieren

Nach zwei Siegen in Cup und Meisterschaft mit 5:0 Toren hat Sturm Befürchtungen über einen wie in den Vorjahren schleppenden Frühjahrsauftakt nicht wahr werden lassen. Der Tabellensechste aus dem Burgenland könnte auf Sturms Bestreben, "wieder eine Heimmacht zu werden" (Foda), nun gerade recht kommen. In den bisherigen zwei Saisonduellen ließen die Schwarz-Weißen mit zwei 2:0-Siegen nichts anbrennen. Darüber hinaus hat Sturm die vergangenen elf Spielen gegen den SVM mit sieben Siegen und vier Remis äußerst erfolgreich gestaltet.

Für Coach Foda sind diese Spiele mit Blick auf die anstehende Aufgabe kein Maßstab. "Man kann nie von einem Sieg ausgehen gegen kleine Mannschaften", erklärte der Deutsche, der mit seinem Team derzeit sechs Zähler hinter der drittplatzierten Austria liegt. Mit Blick auf das Rennen um die Europacup-Startplätze wäre ein Heimerfolg sicher sehr willkommen.

Vorgeben muss Sturm aber mit Daniel Beichler den derzeit gefährlichsten Sturm-Angreifer. Der elffache Saisontorschütze ist gesperrt, neben dem gesetzten Klemen Lavric könnte Winter-Zugang Roman Kienast deshalb zu seinem ersten Einsatz von Beginn an kommen. "Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Das Problem ist nur, dass einige derzeit keinen hohen Spielrhythmus haben", meinte Foda, der auch noch Mario Haas im Köcher hat. Samir Muratovic steht aus disziplinären Gründen weiter nicht im Kader.

Der Sechste Mattersburg geht allerdings ebenso wie der Kontrahent mit dem Gefühl eines Siegers in das Spiel. Mit dem Erfolg gegen Wiener Neustadt (1:0) bewiesen die Burgenländer keine Frühjahresmüdigkeit. "Dieses Erfolgserlebnis wollen wir mitnehmen, vor allem die Dynamik und den Willen. Graz gehört zu den Top-Vier, da ist es schwer zu bestehen. Aber wenn wir wieder Willen zeigen, ist es möglich", meinte Trainer Franz Lederer.

Die gegen die Neustädter eingeschlagene Linie mit jungen Kräften wie Farkas und Doleschal soll keine Eintagsfliege gewesen sein. "Es wird sicher weiter Gelegenheiten geben. Mit Platz fünf als Ziel kann man ein wenig experimentieren. Das ging im vergangenen Jahr nicht", erklärte Lederer, der in Graz aber auch wieder auf einen Routinier setzen kann: Der zuletzt gesperrte Abwehrchef Goce Sedloski ist wieder mit an Bord.

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