Titelkampf in der Ersten Liga bleibt heiß

Die Altacher, die erstmals seit der 14. Runde wieder die ADEG-Tabelle anführen, wollen ihre Spitzenposition am Samstag in der Südstadt bei der Admira verteidigen. Trainer Adi Hütter warnt jedoch vor der Schachner-Elf: "Für mich ist die Admira immer noch der große Meisterschaftsfavorit. Das ist jene Mannschaft in der Liga, die die größte Routine hat. Auch wenn die Admira im Frühjahr noch nicht richtig aus den Startlöchern gekommen ist."

Bei einem Sieg der Vorarlberger in der Südstadt, würde die Admira bereits sechs Punkte hinter Altach liegen. Von einer Vorentscheidung im Titelkampf will Hütter aber dennoch nicht sprechen: "Admira wäre dann zwar angeschlagen, aber sicher noch nicht aus dem Rennen. Nach diesem Wochenende stehen noch acht Runden auf dem Programm, da kann noch sehr viel passieren."

Und Hütter warnt auch vor dem dritten Klub, der im Titelkampf mitmischt: "Die Innsbrucker haben sicherlich die kompakteste und kampfstärkste Mannschaft der Liga. Das haben wir am Dienstag bei unserem 3:0-Sieg gesehen. Denn dieser Sieg ist eindeutig zu hoch ausgefallen, die Partie hätte auch anders ausgehen können."

Die Innsbrucker selbst haben den Kampf um den Aufstieg im zweiten Jahr in der Ersten Liga aber trotz des Rückschlags in Vorarlberg noch nicht aufgegeben und spekulieren mit der Rückeroberung der Tabellenführung. Das wäre der Fall, wenn sie am Freitagabend ihr Heimspiel gegen den FC Lustenau gewinnen und die Admira tags darauf den Schlager gegen Altach für sich entscheidet. Nur eine Woche später empfangen die Innsbrucker dann daheim am Tivoli neu ihrerseits die Admira zum nächsten Liga-Kracher.

"Ich bin überzeugt, dass es bis zum Ende der Meisterschaft ein Dreikampf um den Aufstieg bleiben wird", sagt Wacker-Trainer Walter Kogler, der seine Elf nach der Niederlage scharf kritisierte: "Wenn ich an der Spitze mitspielen will, dann darf man nach reinem Rückstand nicht so lahm agieren, wie wir es gemacht haben. Ich erwarte mir gegen den FC Lustenau jetzt eine starke Reaktion meiner Mannschaft."

Weil die Erste Liga in der kommenden Saison auf zehn Klubs reduziert wird, müssen drei der bisherigen zwölf Teams fix absteigen. Die Red Bull Juniors und die Austria-Amateure sind als "Farmteams" bereits Fixabsteiger, Dornbirn liegt derzeit abgeschlagen am letzten Tabellenplatz. Der "Viertletzte", nach der 24. Runde Hartberg, muss gegen den Westliga-Meister, derzeit führt Grödig die Tabelle an, Relegation spielen. Den weiteren Aufstiegsplatz machen sich der Meister der Regionalliga Ost und Mitte aus, derzeit Waidhofen/Ybbs und WAC St. Andrä.

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