Überfluss folgt in CL englische

 

Überfluss folgt in CL englische "Hungersnot"

"Wir wussten, dass es keine große Saison für unsere führenden Clubs werden würde - nach dem Überfluss die Hungersnot", schrieb "The Times" am Tag nach dem Aus des englischen Rekordmeisters Manchester United. Damit ist das Mutterland des Fußballs erstmals seit 2003 in der Vorschlussrunde der "Königsklasse" nicht Darsteller, sondern Zuschauer.

Fußball-England bot am Tag des Abschieds aus der Champions League ein trauriges Bild. "United k.o. - Alex verzockt sich mit Roo", schrieb Großbritanniens größtes Boulevardblatt "The Sun" in großen Lettern. "Auf Wiedersehen, United", schloss sich der "Mirror" auf Deutsch an. "Englands goldene Ära in der Champions League ist auch mausetot."

Die Sportpresse suchte nach Erklärungen, warum nach Liverpool (Gruppe), Chelsea (Achtelfinale gegen Inter Mailand) und Arsenal nun auch Manchester stürzte - nachdem fünf Jahre in Folge mindestens ein englischer Verein das Champions-League-Finale erreicht hatte.

"Ferguson mag Gift und Galle spucken, aber die unangenehme Wahrheit ist, dass Uniteds Aus mindestens so sehr aufs eigene Konto geht wie auf das der bayerischen Schmierenkomödianten", befand der "Mirror". Die Tageszeitung "The Times" verwies auf Trainer wie Louis van Gaal von Bayern oder Jose Mourinho von Inter, die dafür gesorgt hätten, dass das übrige Europa die Lücke zu England geschlossen habe.

Am Donnerstagabend hatten die Engländer wenigstens noch die Chance, mit Liverpool (Hinspiel 1:2 gegen Benfica in Lissabon) und Fulham (erste Partie in London 2:1 gegen Wolfsburg) zwei Clubs ins Semifinale der weniger prestigeträchtigen Europa League zu bringen.

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