Vieri fordert Aberkennung von Inter-Titel

 

Vieri fordert Aberkennung von Inter-Titel

Vieri führt derzeit einen Prozess gegen seinen Ex-Verein und verlangt vom italienischen Meister 9,25 Millionen Euro und von der Telefongesellschaft Telecom Italia weitere 12 Millionen Euro. Laut der italienischen Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport" wird Inter von Vieri beschuldigt, ihn in den vergangenen Jahren bespitzelt zu haben, um sein Leben außerhalb des Spielfelds auszuspionieren. Die Aktion wurde von einer Privatdetektei mit Verbindungen zur Telecom Italia durchgeführt. Nach Angaben von Vieris Anwalt sei der Spieler nach dem Fall in eine tiefe Depression geschlittert. Inter-Chef Massimo Moratti hatte selbst vor Ermittlern zugegeben, dass Vieri bespitzelt worden war. Mit einem Urteil im Prozess ist in den nächsten Wochen zu rechnen.

Laut Vieris Rechtsanwälten habe Inter mit diesem illoyalen Verhalten gegen den sportlichen Justizkodex verstoßen. In diesen Fällen sehe der Kodex auch die Aberkennung des Meisterschaftstitels vor. Vieris Forderung muss jetzt vom Staatsanwalt des Fußballverbands, Stefano Palazzi, überprüft werden. "Ich bin verbittert, ich erwarte mir, dass die Wahrheit ans Licht kommt", kommentierte Vieri seine Initiative.

Vieri hatte im vergangenen Oktober seine Karriere beendet. "Ich habe keine Lust mehr zu spielen. Auch eine Karriere im Ausland reizt mich nicht", sagte der Angreifer, der in der Saison 2008/09 noch bei Atalanta Bergamo unter Vertrag gestanden war.

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