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Villa schießt Bremen aus der Europa League

Die beiden Europameister David Silva und David Villa machten im Bremer Weserstadion den Unterschied zugunsten von Valencia aus. Ersterer glänzte als Vorlagengeber und Lenker im Mittelfeld, Zweiterer als Vollstrecker. Villa (2.) und Juan Mata (15.) nutzten Silvas Pässe zur raschen 2:0-Führung, Villa legte kurz vor Pausenpfiff sowie beim Stand von 3:3 in der 66. Minute noch nach.

Werder scheiterte trotz vier Toren in erster Linie an der Chancenauswertung. Der eingewechselte Hugo Almeida (26.), Torsten Frings per Foulelfmeter (57.), Marko Marin (62.) und Claudio Pizarro (84.) hielten die Norddeutschen immer im Spiel. Trotzdem ließen die Norddeutschen zahlreiche weitere Chancen aus, während die Spanier maximal effizient blieben. Sebastian Prödl saß nur auf der Ersatzbank.

Die Überraschung des Tages fand aber in London statt. Trotz eines 3:1-Vorsprungs aus dem Hinspiel und einer raschen Führung durch ein Blitztor von David Trezeguet (2.) scheiterte Juventus an Fulham. Nach dem harten Ausschluss von Fabio Cannavaro nach einer Notbremse (27.) drehte sich die Partie in Craven Cottage zugunsten des Premier-League-Clubs, der bereits Titelverteidiger Schachtjor Donezk aus dem Bewerb gekickt hatte.

Bobby Zamora (9.) und der Ungar Zoltan Gera (39., 49./Elfmeter) glichen den Rückstand aus dem Hinspiel aus, dem eingewechselten Clint Dempsey (83.) gelang schließlich der umjubelte vierte Treffer. Der entnervte Juventus-Spieler Jonathan Zebina sah in der Nachspielzeit ebenfalls noch Rot.

Salzburgs Bezwinger Standard Lüttich machte nach dem 3:1 in Athen zu Hause gegen Panathinaikos alles klar. Dieudonne Mbokani erzielte in der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte nach einem Gegenstoß den entscheidenden Treffer zum 1:0-Erfolg der Belgier. Ebenfalls im Viertelfinale steht Benfica Lissabon nach einem 2:1-Auswärtssieg bei Olympique Marseille.

Liverpool besiegte OSC Lille an der Anfield Road mit 3:0, nachdem die Engländer das Hinspiel in Frankreich 0:1 verloren hatten. Kapitän Steven Gerrard brachte sein Team mit einem verwerteten Elfmeter in der 9. Minute auf Kurs, kurz nach Seitenwechsel gelang Stürmer-Star Fernando Torres (49.) der wichtige zweite Treffer. Der Spanier legte kurz vor Schlusspfiff noch nach.

Der HSV rettete sich nach dem 3:1-Sieg im Heimspiel mit einer 3:4 Niederlage in Brüssel gegen Anderlecht in die nächste Runde. Jerome Boateng (42.) legte für den HSV zwar vor, Jungstar Romelu Lukaku (44.) und Matias Suarez per Foulelfmeter (45.+3) drehten die Partie aber noch vor dem Pausenpfiff. Die Hanseaten antworteten nach Seitenwechsel mit dem zweiten Auswärtstor durch Marcell Jansen (54.), Belgiens Rekordchampion erzielte aber zwei weitere Treffer und witterte bereits die Sensation. Erst nachdem Mladen Petric (75.) für den Gastgeber des Finales gescort hatte, war diese abgewendet.

Die Viertelfinal-Paarungen werden am Freitag (13.00) in Nyon ausgelost.

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