WM-Chef Jordaan rechnet mit vollen Stadien

Der Kartenverkauf war lange Zeit sowohl im Gastgeberland als auch international sehr schleppend gelaufen. Zuletzt hatte der Weltverband FIFA 500.000 der insgesamt 2,9 Millionen Tickets für die 64 WM-Partien in Südafrika im freien Verkauf und nicht über die sonst übliche Internet-Plattform angeboten.

Jordaan kündigte an, dass die WM ein "Turnier der Menschen" sein werde. "Die grenzenlose Energie, die Freude und die Feiern werden überwältigend sein", versprach Jordaan. Gleichzeitig verteidigte er das strikte Vorgehen der FIFA in Vermarktungsfragen. "Wenn man sich um ein Turnier bewirbt, akzeptiert man die Bedingungen, die man als Gastgeber erfüllen muss", sagte er. In Südafrika fühlen sich viele lokale Händler durch die FIFA-Vorgaben behindert.

Die erste Fußball-WM in Afrika wird am 11. Juni im Soccer City Stadion von Johannesburg mit der Partie zwischen Gastgeber Südafrika und Mexiko eröffnet. Das Endspiel findet genau einen Monat später ebenfalls in der Arena im früheren Township Soweto statt.

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