Wieder Hoffnung für Austria Kärnten

Wieder Hoffnung für Austria Kärnten

Geknüpft wird die Finanzspritze allerdings an Bedingungen, die nur via Statutenänderungen zu erfüllen sind. So soll etwa ein von Stadt- und Landespolitik nominierter Aufsichtsrat installiert werden, was für Canori "überhaupt kein Problem" darstellt. "Außerdem habe ich vorgeschlagen, dass 25 Prozent der Transfererlöse und 75 Prozent der Werbe- und Sponsor-Gelder für die Rückzahlung des Darlehens verwendet werden, und dieser Vorschlag wurde von der Politik angenommen", sagte der 46-Jährige.

Jener Punkt des Forderungskatalogs der Politik, den Canori strikt ablehnte, ist mittlerweile keine Bedingung mehr. "Man wollte, dass ich im Falle meines Rücktritt nicht entlastet werde. Aber das ist jetzt vom Tisch, ich lasse mich ja nicht kriminalisieren."

Canori wartet nun auf einen Mehrheitsbeschluss des Stadtsenats, wonach das Darlehen bei erfolgten Statutenänderungen gewährt werden würde. "Und sobald dieser Beschluss da ist, gehe ich in die Generalversammlung und versuche, die dafür notwendigen Statutenänderungen abzusegnen." Im Idealfall könnte die Generalversammlung schon in der kommenden Woche über die Bühne gehen.

Seine Drohung hält der Vereinschef dennoch aufrecht: Sollten keine zusätzlichen Gelder bewilligt werden, werde er einen Insolvenzantrag stellen, um sich nicht der fahrlässigen Krida schuldig zu machen. Ohne die Unterstützung der Stadt sieht sich Canori außerstande, die Mai-Gehälter zu zahlen. Durch die vorläufige Ablehnung des Darlehens steht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fest, dass Austria Kärnten am 30. April in erster Instanz keine Lizenz für die Saison 2010/11 bekommen wird.

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