Wiener Neustadt nach Sieg über LASK im Cup weiter

Lange Zeit hatte freilich alles auf den ersten Halbfinaleinzug des LASK seit der Saison 1998/99 hingedeutet. Und es schien sich bezahlt zu machen, dass LASK-Coach Helmut Kraft neuerlich auf Youngster Lukas Kragl setzte: In der 49. Minute verwertete der 20-Jährige eine Vorlage von Metz mit einem Flachschuss aus rund 15 Metern zum 1:0 für die Gäste. Schon beim 3:0-Heimsieg im Bundesliga-Derby gegen die SV Ried hatte der Stürmer am Sonntag mit zwei Torvorlagen auf sich aufmerksam gemacht, ein Treffer war ihm bisher in der Liga allerdings verwehrt geblieben.

Wiener Neustadt, das in der ersten Hälfte - so wie auch die Linzer - eine äußerst bescheidene Vorstellung gegeben hatte, kam erst nach dem Ausgleich besser in die Gänge, aber nur zu wenigen Möglichkeiten. Viana (71.) und Reiter (75.) vergaben die besten Chancen, Aigner reklamierte in der 74. Minute erfolglos Elfmeter. Und doch durfte der Tiroler noch jubeln: In der zweiten Minute der Nachspielzeit köpfelte er nach einer Burgstaller-Flanke zum Ausgleich ein und schoss sein Team in die rettende Verlängerung.

Dort schienen die Linzer, die lange als Verwalter ihres knappen Vorsprungs aufgetreten waren, wieder aktiver zu werden. Doch das Tor machte neuerlich Wiener Neustadt. Nach genau 100 Minuten war nach einer Hereingabe von Viana im Strafraumgestochere der in der 62. Minute eingewechselte Grünwald zur Stelle und besorgte das 2:1. Die Elf von Peter Schöttel war in der Folge drückend überlegen, konnte trotz zahlreicher Einschussmöglichkeiten aber kein weiteres Tor erzielen.

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