Zwei EBEL-Halbfinalisten stehen noch aus

Die Grazer, die den Grunddurchgang als klare Nummer eins abgeschlossen hatten, mussten sich am Dienstag vor Heimpublikum nach 3:0-Führung noch 3:4 nach Verlängerung geschlagen geben. Die vor dem Play-off lediglich achtplatzierten Kroaten drehten damit nicht nur die Partie, sondern auch die Serie, in der sie bereits 0:2 in Rückstand gelegen waren. Graz-Trainer Bill Gilligan sieht den Druck jetzt bei Zagreb. "Wenigstens sind wir jetzt nicht mehr Favoriten, sondern der Druck liegt bei Zagreb. Sie werden auf keinen Fall ein siebentes Spiel in Graz wollen. Damit stehen sie unter Zugzwang, das kann unserem Spiel nur gut tun", meinte Gilligan.

Die bisherigen Duelle zwischen dem KAC und Salzburg waren knappe Angelegenheiten, keines endete mit mehr als zwei Toren Unterschied. Der Vizemeister will gleich auswärts die erste Möglichkeit zum Semifinaleinzug nutzen und sich damit für die Niederlage im Vorjahresfinale revanchieren. "Natürlich wäre es uns am liebsten, wenn wir morgen den Sack schon zumachen könnten. Aber bis jetzt waren alle Spiele sehr knapp, und das wird auch morgen nicht anders sein", betonte der aus Kärnten stammende Salzburg-Stürmer Marco Pewal.

Weil die Klagenfurter in dieser Saison gegen Salzburg vor Heimpublikum meist hart zu kämpfen hatten, ist die schwierige Ausgangslage auch Verteidiger Herbert Ratz bewusst. "Es wird sicherlich keine leichte Aufgabe, denn wir haben uns gegen die Bullen zu Hause immer schwergetan. Der letzte Rest vom Schützenfest muss jetzt noch näher zusammenrücken. Wir werden alles für den Sieg geben", sagte Ratz.

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