Kälte trieb Gas- und Stromverbrauch

Massiver Anstieg

Kälte trieb Gas- und Stromverbrauch

Die nun zu Ende gehende Kältewelle hat den Energieverbrauch massiv klettern lassen. In Wien wurden bei Gas und Strom aber dennoch keine neuen Rekordniveaus erreicht. Bei Strom lag das All-Time-High im Jahr 2009, auch bei Gas ist das schon länger her. Positiv ausgewirkt habe sich speziell in den letzten Jahren die zunehmende Wärmedämmung, hieß seitens der Wiener Netze.

Hoher Verbrauch, aber keine neuen Rekordwerte

Donnerstagfrüh lag um 8 Uhr die Stundenabgabe der Wiener Netze bei Gas bei 355.379 m3 - weniger als am Mittwoch, als es um die gleiche Zeit 361.475 m3 gewesen waren. Der Schnitt der Jahre 2004-2017 um 8 Uhr früh war mit 392.324 m3 spürbar höher. "Das heißt: Die Werte waren diesmal hoch und über denen des Vorjahres, nicht aber über den Spitzenstundenwerten."

Bei Strom datiert der bisherige Rekordwert von 2.021 Megawatt (MW) aus dem Jahr 2009. Mittwoch dieser Woche wurden 1.990 MW gemessen, am Donnerstag 1.960 MW. Wäre die Kältewelle bereits im Jänner gewesen, so wären die Spitzenwerte bei Strom aufgrund der wegen des tiefen Sonnenstands kürzeren Tage wohl höher ausgefallen, so die Vermutung.

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