Häupl gratuliert McDonald's zum 40er

Burgermodel

Häupl gratuliert McDonald's zum 40er

Kulinarisch steht bei Michael Häupl (SPÖ) das Fleischlaberl ganz oben - allerdings nicht in der Burgervariante, sondern nach Hausrezept mit Erdäpfelpüree. Trotzdem schaute der Wiener Bürgermeister am Montag im McDonald's-Restaurant am Schwarzenbergplatz vorbei, um der ersten Österreich-Filiale der amerikanischen Fast-Food-Kette zum 40er zu gratulieren. Den Biss in den Big Mac verweigerte er aber.

Mit der Eröffnung dieses Standorts am 27. Juli 1977 betrat der Burger-Riese aus den USA erstmals Schnitzelland-Boden. Inzwischen hält man bei 195 Restaurants mit 9.600 Mitarbeitern. Nicht nur die Lokal-Optik, auch das Angebot auf der Speisekarte hat sich seit den Anfangstagen deutlich geändert. "Hier gab es zu Beginn Big Mac, Hamburger, Cheeseburger, Filet-O-Fish, Cola, Kaffee - und das war's im Wesentlichen", sagte McDonald's-Österreich-Chef am Rande des Fototermins zur APA.

Inzwischen gibt es die Kaffeehausschiene McCafe, ein breites Frühstücksangebot oder das lediglich hierzulande eingeführte "myburger"-Angebot, bei dem man sich sein Lieblingslaberl selbst zusammenstellen kann. Mit der Umsatzentwicklung für die ersten Monate des laufenden Jahres sei er "sehr happy", meinte Schmidlechner ohne die Nennung von Zahlen. 2016 verzeichnete man einen Jahresumsatz von 586 Mio. Euro. Angesprochen auf Konkurrenz durch andere Fast-Food-Ketten und den gleichzeitigen Burgertrend in der herkömmlichen Gastronomie, zeigte sich der McDonald's-Chef gelassen. "Noch nie waren so viele Burger in aller Munde, das belebt das Geschäft."

Apropos in aller Munde: Häupl selbst wurde am Montag, nachdem er sich im Schlepptau Schmidlechners die Bestell-Terminals erklären hatte lassen und zahlreiche Hände des Personals geschüttelt hatte, prompt ein Big Mac-Menü serviert, um mit selbigem für die Fotografen zu posieren: "Ich versuche, so bewundernd wie möglich dreinzuschauen." Den Biss in den Burger verweigerte der Stadtchef allerdings - aus ernährungstechnischen Gründen: Er verzichte derzeit soweit möglich auf Kohlenhydrate, verriet er. Und abgesehen davon sei das Burgerlaibchen zum selbstgemachten Fleischlaberl sowieso kein Vergleich.

(Schluss) rie/mac/tsk

APA0274 2017-07-03/13:51

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