Heimische Händler stemmen sich gegen Amazon

"Kauft wird zhaus"

Heimische Händler stemmen sich gegen Amazon

„Kauft wird zhaus“ - mit dieser Ansage wirbt das Bundesgremium Elektro- und Einrichtungsfachhandel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ab sofort mit einer neuen Kampagne in der österreichischen Bevölkerung darum, bei heimischen Fachhändlern einzukaufen. Der österreichische Elektrofachhandel reagiert damit auf den Trend, dass Elektrogeräte immer öfter bei ausländischen Onlinegiganten à la Amazon & Co. bestellt werden.

4,95 Milliarden Euro Umsatz

Der österreichische Elektrohandel hat im Jahr 2016 einen Umsatz von 4,95 Milliarden Euro erzielt. Die wichtigsten Umsatzbringer sind die Bereiche IT/EDV mit 1,32 und Telekommunikation mit 1,25 Milliarden Euro. Mit großen Haushaltsgeräten wie Geschirrspülmaschinen, Waschmaschinen und - trocknern sowie Kühl- und Kochgeräten wurden 900 Millionen Euro umgesetzt, mit Heimelektronik 800 Millionen. Der Anteil des ausländischen Versandhandels beläuft sich mit rund 820 Millionen mittlerweile auf 16 Prozent - Tendenz weiter steigend.

Online-Shopping bei heimischen Händlern

Natürlich sei klar, dass der technologische Fortschritt auch vor dem Elektrofachhandel nicht haltmacht. Es müsse aber ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass Konsumenten auch im Internet darauf achten, bei heimischen Händlern zu bestellen und nicht bei ausländischen Onlinegiganten. „Nur so können die Vorteile und die Qualität des österreichischen Elektrofachhandels langfristig erhalten werden“, betont der Obmann des Bundesgremiums für Elektro- und Einrichtungsfachhandel, Wolfgang Krejcik.
 

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