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Telekom Austria mit 26,1 Mio. € Gewinn

Im 1. Quartal 2018

Telekom Austria mit 26,1 Mio. € Gewinn

Die Telekom Austria, die ab 1. September einen neuen Chef bekommt, hat im ersten Quartal 2018 deutlich weniger verdient als noch vor einem Jahr. Mit einem Nettogewinn (nach Minderheiten) von 26,1 Mio. Euro - nach 90,1 Mio. Euro im Vorjahresquartal - fiel der Gewinneinbruch aber geringer aus als von Analysten erwartet.

Der Umsatz stieg leicht von 1.058,9 auf 1.073,1 Mio. Euro, teilte der teilstaatliche und mehrheitlich zu America Movil gehörende Ex-Monopolist Dienstagabend nach Börsenschluss mit. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich von 339,5 auf 348,9 Mio. Euro. Der operative Gewinn (Ebit) ging von 126,4 auf 59,1 Mio. Euro zurück.

>>>Nachlesen:  Arnoldner ist neuer Telekom-Austria-Chef

Noch-Chef Plater zufrieden

Von der APA befragte Analysten hatten im Schnitt mit 1.062,3 Mio. Euro Quartalsumsatz gerechnet. Unterm Strich war ein Gewinneinbruch erwartet worden: Das Nettoergebnis nach Minderheiten wurde auf 11,1 Mio. Euro geschätzt. Beim Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) waren 337,2 Mio. Euro prognostiziert.

Grund für die Rückgänge bei Ebit und Nettogewinn ist eine 101,1 Mio. Euro schwere Markenwert-Abschreibung. Ohne diesen Einmaleffekt wäre das Nettoergebnis um 30 Prozent gestiegen, heißt es im Quartalsbericht.

"Wir haben im ersten Quartal eine solide Performance erzielt und setzen unsere Wachstumsstrategie fort", erklärte Vorstandschef Alejandro Plater (Bild), der noch heuer als CEO von Thomas Arnoldner ersetzt wird. Der Ausblick für 2018 bleibt unverändert: Der Umsatz soll heuer auf berichteter Basis um ein bis zu zwei Prozent zulegen.

>>>Nachlesen:  Telekom Austria mit guter Jahresbilanz

Geschäft in Österreich läuft gut

Im Heimatmarkt Österreich stieg das bereinigte Ebitda um 9,7 Prozent auf 234,8 Mio. Euro. Ausschlaggebend dafür seien höhere Festnetzerlöse aus Dienstleistungen, eine bessere Marge auf Endgeräte sowie eine gesteigerte Kosteneffizienz gewesen.

In Weißrussland ging das Ebitda wegen der Rubel-Schwäche um 15,7 Prozent auf 38,9 Mio. Euro zurück. Der weißrussische Rubel hatte im ersten Quartal um 16 Prozent abgewertet. Zudem habe die weißrussische Regierung ihre restriktive Haltung bei Preiserhöhungen fortgesetzt, um die Inflation zu stabilisieren, die sich im März 2018 auf 5,4 Prozent belief.

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